Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

USA: „Der Westen verleugnet heute sein Erbe und hat sich der Massenmigration geöffnet“, erklärt Außenminnister Rubio

Es war eine Brandrede, ein flammender Appell an Europa, den US-Außenminister Marco Rubio am 7. Oktober auf dem geschichtsträchtigen Athener Pnyx-Hügel mit der dramatisch illuminierten Akropolis im Rücken hielt: Der Westen habe nicht nur Macht, sondern auch Stolz und Selbstbehauptungswillen verloren. Nötig sei eine kulturelle und machtpolitische Erneuerung.

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Tradition: Ein neuer Anfang für den Kindergarten Memmingen im Schutz des hl. Aloysius

Nach einer knapp zweijährigen Bauzeit konnte am Freitag, dem 9. Oktober, der Kindergarten St. Aloysius in Memmingen feierlich wiedereröffnet werden. Zu diesem besonderen Anlass war eigens der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, Pater Stefan Pfluger, angereist. Im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Memmingen wurden die neu gestalteten Räume feierlich gesegnet.

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Geistliches: Festigkeit und Güte – Was uns der heilige Pius X lehrt

Zur äußeren Feier des Festes des hl. Papstes Pius X. zeigt S.E. Bischof Pascal Schreiber, warum Erzbischof Marcel Lefebvre die Priesterausbildung an den Anfang stellte, wie der heilige Pius X. schon vor über hundert Jahren die Gefahren des Modernismus erkannte und weshalb seine Festigkeit im Glauben nie Härte gegenüber den Menschen bedeutete. Mit bewegenden Beispielen aus dem Leben des Heiligen.

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Leo XIV. hat Gemelli-Klinik verlassen

Papst Leo XIV. hat heute das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. Die Entlassung wurde am Samstagmorgen von den Ärzten und dem Vatikan überraschend bekannt gegeben. Gegen 15.30 Uhr trat Leo XIV. aus dem Haupteingang der Gemelli-Klinik im Nordwesten Roms. Nach Angaben des Vatikans verlief die postoperative Phase regulär und ohne Komplikationen. Die behandelnden Ärzte stimmten der Entlassung nach erneuten Untersuchungen heute früh zu.

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Der Apostolische Stuhl gewährt am morgigen Sonntag, 18. Oktober 2026 einen vollkommenen Ablass

Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Weltmissionssonntags besteht für Gläubige die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass zu erlangen. Eine entsprechende Mitteilung ist vom Apostolischen Stuhl ergangen. Voraussetzung für die Gewährung des vollkommenen Ablasses ist, dass Gläubige am Weltmissionssonntag die Heilige Kommunion empfangen und für die Verbreitung des Evangeliums in der ganzen Welt beten. Weiters bedarf es der sakramentalen Beichte, aufrichtiger Reue und der Abkehr von jeder Sünde. Darüber hinaus haben die Gläubigen in den Anliegen des Apostolischen Stuhles zu beten (beispielsweise eines Vaterunsers und eines Ave Maria).

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Erzbischof Viganò über 'Amoris Laetitia' und Häresie: „In der Theologie gibt es keine Paradigmen, die geändert werden müssten“

Erzbischof Carlo Maria Viganò kommentierte zur Tagung zu Amoris Laetitia: „„Ein sich wandelndes theologisches Paradigma“: Das geben sie selbst zu. Wer erklärt, die Kirche „bewege sich auf die vollständige Verwirklichung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Synode über die Synodalität zu“, gesteht damit nichts anderes ein als das, was wir anprangern: einen Bruch, keine homogene Entwicklung.

Die Theologie hat keine Paradigmen, die es zu ändern gilt, denn sie hat das „Depositum Fidei“ zu bewahren und weiterzugeben. Das Erste Vatikanische Konzil hat dies in Begriffen definiert, die niemand außer Kraft setzen kann: Vom Sinn der Dogmen darf man sich niemals „altioris intelligentiæ specie et nomine“ [„unter dem Vorwand und im Namen einer höheren Intelligenz“] unter dem Vorwand eines besseren Verständnisses entfernen.

„Eine Kirche, in der alle zu Wort kommen“? Die Kirche ist kein Parlament, und unser Herr hat keine Abstimmungen einberufen: „Qui vos audit, me audit“. Das Zuhören, das rettet, ist das Hören auf das Wort Gottes („fides ex auditu“, Röm 10,17), nicht das Hören auf die Welt, die uns zur Kapitulation gezwungen hat. Man hört auf unseren Herrn, und dann gehorcht man.

Und „Amoris laetitia“, dessen „Rezeption“ mit so großer Inbrunst gefeiert wird, hat in die Sakramentenlehre etwas eingeführt, was die Heilige Schrift (Mt 19; 1 Kor 11,27) und das Konzil von Trient ausgeschlossen hatten.

Trient hat diejenigen mit dem Anathema belegt, die behaupten, die Kirche irre, wenn sie lehrt, dass das Ehebund durch Ehebruch nicht aufgelöst wird und die behaupten, dass man eine neue Ehe eingehen dürfe, solange der Ehepartner noch lebt (Sess. XXIV, can. 7); und es hat festgelegt, dass derjenige, der sich einer Todsünde bewusst ist, nicht ohne vorherige sakramentale Beichte die Eucharistie empfangen darf (Sitzung XIII, Kan. 11).

Die Amtsträger der konziliaren und synodalen Kirche bezeichnen als „Paradigma“, was in der Sprache der Kirche seit jeher als Irrtum bezeichnet wurde. Und wenn sich der Irrtum auf eine definierte Lehre bezieht, hat die katholische Kirche dafür einen noch schwerwiegenderen Begriff: Häresie.“

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Kardinal: „Die katholische Kritik am interreligiösen Assisi-Treffen ist schismatisch, und Assisi ist Teil des ordentlichen Lehramts“

Kardinal George Jacob Koovakad, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für den interreligiösen Dialog, hielt am 7. Oktober an der Päpstlichen Universität Antonianum in Rom eine Rede über den der ‚Geist von Assisi‘. Kardinal Koovakad paraphrasierte dabei die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Leo XIV. und erklärte, dass dieser den Geist von Assisi in das Lehramt integriert habe.

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