Katholische Nachrichten

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Italien: Muttergottesstatue auf Berggipfel wurde mutwillig beschädigt

Einer der Dolomitengipfel in der Provinz Belluno, die Croda Granda, war kürzlich Schauplatz eines Sakrilegs: Eine Statue der Gottesmutter, die seit über vierzig Jahren auf dem Gipfel stand, wurde aus der Verankerung gerissen und in eine Schlucht geworfen. Zusammen mit ihr wurden auch zwei Gedenktafeln, die verstorbenen Bergsteigern gewidmet waren, entwendet.

Die Muttergottesstatue wurde von zwei Wanderern in einer Schlucht entdeckt und muss nun im Rahmen einer schwierigen Aktion geborgen werden, da das Gelände sehr unwegsam ist.

Nach Angaben der Gemeinde Gosaldo ergaben die Untersuchungen vor Ort, dass die Statue absichtlich aus ihrer Verankerung gerissen wurde. „Wer mit Werkzeugen in die Höhe steigt, um die Symbole unserer Gipfel zu zerstören und zu beseitigen, ist kein Wanderer“, lautet die scharfe Stellungnahme der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde spricht zudem von einer „kalkulierten und sinnlosen Schändung“.

Die Croda Granda ist kein Ziel, das man zufällig erreicht: Um diese Höhe zu erreichen, braucht es Zeit, Mühe und alpinistische Fähigkeiten.

Die Frage ist: Warum wurde das Bildnis der Jungfrau Maria auf diese Weise geschändet? Eine unwürdige Geste, die von völliger Respektlosigkeit zeugt – nicht nur gegenüber dem Berg und seinen Werten, sondern vor allem gegenüber dem Glauben an die Muttergottes, die für Milliarden von Gläubigen auf der ganzen Welt ein Symbol der Hoffnung und des Friedens ist.

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Tradition: Das Herz-Jesu erobert Nordamerika – Die Herz-Jesu-Schwestern gründen ein zweites Noviziat

Die Herz-Jesu-Schwestern verzeichnen seit einigen Jahren einen starken Zuwachs. Das bisher einzige Noviziat der Gemeinschaft befindet sich im italienischen Narni. Es befindet sich in einem ehemaligen Kapuzinerkloster aus dem 17. Jahrhundert, ist angesichts der wachsenden Zahl junger Ordensberufungen inzwischen jedoch nahezu vollständig ausgelastet. Zugleich melden sich immer mehr junge Frauen aus Nordamerika, die in die Gemeinschaft eintreten möchten. Nun soll deshalb in der Nähe von Denver ein zweites Noviziat entstehen.

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Geistliches: Besitzt du die Dinge, oder besitzen die Dinge dich?Der Geist der Armut im christlichen Leben

Am Fest des heiligen Franz von Assisi spricht Pater Johannes Regele (FSSPX) über eine Tugend, die wir gerne den Ordensleuten überlassen: die Armut.

Doch, so Pater Regele, diese Ausrede gilt nicht. Wir alle sind zur Armut berufen, nicht als Gelübde, wohl aber als Tugend. Es geht dabei nicht darum, möglichst wenig zu besitzen, sondern darum, wo unser Herz hängt.

Manchmal ist es nicht das Haus oder das Ersparte, sondern eine unscheinbare Kleinigkeit, an der wir festkleben. Pater Regele spricht über den Umgang mit Internet und Smartphone, über die Erziehung der Kinder, die Jugendarbeit und das Teilen materieller und geistiger Güter. Er zeigt auch, was uns der heilige Franziskus über die Freude an der Schöpfung lehrt.

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Von Leo XIV. ernannter Bischof spricht sich für Frauenpredigt aus

Bischof Beat Grögli aus St. Gallen in der Schweiz hat die Praxis verteidigt, dass Frauen in der Messe Predigten halten, obwohl das Kirchenrecht die Predigt als festen Bestandteil der Liturgie definiert. Grögli bezeichnete die theologischen Argumente gegen das Predigen von Frauen als „schwach“ und fügte hinzu: „Ehrlich gesagt habe ich sie nie verstanden.“

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Bischofsernennung in China: Wenn Peking handelt und Rom nachträglich bestätigt

Der Pressedienst des Vatikans gab heute bekannt, dass Pater Ignatius Ding Zuyao zum Bischof von Haimen in der chinesischen Provinz Jiangsu geweiht wurde. Er ist nun der jüngste Bischof weltweit. Leo XIV. soll seine Ernennung am 24. August 2026 bestätigt haben. Ding wurde jedoch bereits am 14. Mai 2026 im Rahmen des chinesischen Auswahlverfahrens einseitig ausgewählt – 102 Tage vor der angeblichen „Ernennung“ durch Leo XIV.

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Erzbischof Viganò: „Wer dem Papst in dem widersteht, was unrechtmäßig ist, spaltet die Kirche nicht: Er dient ihr“

„Es reicht nicht aus, die Wahrheit über eine Auswirkung zu sagen, wenn man die Ursache segnet. Pius XI. lehrte in Quas Primas, dass Frieden und Würde nicht aus der Rebellion der Erklärung der Menschenrechte entstehen, sondern aus dem sozialen Königtum Christi. Solange diese Lehre verschwiegen wird, sind die im Élysée-Palast geäußerten „Pro-Life“-Sätze nur ein kosmetischer Feinschliff an einem Gebäude, das ohne den Eckstein errichtet wurde.“

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USA: Protestantischer Pastor lässt Kinder Statuen der Muttergottes und von Engeln zerschlagen

In der Stedfast Baptist Church in Cedar Hill im US-Bundesstaat Texas stiftete der Prediger Jonathan Shelley Kinder dazu an, katholische Statuen der Muttergottes und von Engeln mit Hämmern zu zerschlagen. Der hasserfüllte Protestant rechtfertigte seine antikatholischen Handlungen mit der Verteidigung des zweiten Gebots. Der Katechismus der Katholischen Kirche weist die Gläubigen darauf hin, dass „die Ehrung heiliger Bilder eine respektvolle Verehrung ist, nicht die Anbetung, die allein Gott gebührt“.

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