Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Geistliches: Das Gegenprogramm zum Heidentum

Ephesus: einst Weltmetropole, heute ein Trümmerfeld. Als der heilige Apostel Paulus dort ankam, war es eine zutiefst heidnische Stadt, kaum anders als Wien, Paris oder New York heute. Wie hat er sie für Christus gewonnen? Pater Johannes Regele (FSSPX) zeigt anhand der Lesung aus dem Epheserbrief, was das „Gegenprogramm zum Heidentum” für unser Leben bedeutet: Weisheit aus der Gottesfurcht, kostbare Zeit richtig nutzen, den Willen Gottes erkennen, in Freude und Dankbarkeit leben.

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Leo XIV. wurde bösartiger Lungentumor entfernt

Papst Leo XIV. wurde bei der Operation im römischen Gemelli-Kranhenhaus gestern ein bösartiger Tumor aus der Lunge entfernt worden. Das geht aus einer Mitteilung der Ärzte hervor, die der Vatikan am späten Abend veröffentlichte. Demnach musste Leo XIV. der untere Lappen der rechten Lunge entfernt werden, in dem sich laut histologischer Erstuntersuchung ein sogenanntes Adenokarzinom befand. Diese Tumore können bereits früh Metastasen bilden.

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Leo XIV. ernennt einen Bischof, der die katholische „Wiederheirat“ eines geschiedenen Mannes „zugelassen“ hat

Gestern ernannte Leo XIV. den 57-jährigen Bischof Francisco Cota de Oliveira zum Bischof von Itabira-Coronel Fabriciano im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Seit 2020 leitet er die Diözese Sete Lagoas. Bischof Cota macht sich Themen zu eigen, die mit Papst Franziskus in Verbindung stehen, darunter ökologische und pastorale Umkehr sowie die Sorge um marginalisierte Menschen.

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Kardinal Roche im Faktencheck

Kardinal Arthur Roche, Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst, gab gestern ein Interview, das sachliche Fehler, fragwürdige Behauptungen und – wie Kritiker es bezeichnen würden – Manipulation enthielt. Zwischen den Behauptungen Kardinal Roches und den dokumentierten Fakten gibt es eine erhebliche Diskrepanz.

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Deutschland: Die Website der deutschen Bischöfe verteidigt die Polygamie

Das Nachrichtenportal der deutschen Bischöfe veröffentlichte gestern einen Artikel, der die positive Haltung von Pfarrer Égide Muziazia aus Münster zur Polygamie darstellte. Der aus der Demokratischen Republik Kongo stammende Muziazia lebt seit 2006 in Deutschland und wurde 2011 zum Priester geweiht. Er findet, die Einführung der Monogamie in Afrika sei eine „Ungerechtigkeit“ gewesen. Muziazia spricht sich dafür aus, dass die Kirche in unterschiedlichen „Kontexten“ verschiedene „pastorale Möglichkeiten“ schaffen müsse.

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Deutschland: Bundesregierung beschließt Zuckersteuer

Das Bundeskabinett hat den Weg für eine Zuckergetränkesteuer freigemacht. Demnach sollen gezuckerte Getränke mit mindestens fünf Gramm Zucker je 100 Milliliter ab dem 1. Juli 2027 besteuert werden. Die Steuer erfasst zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Softgetränke, Fruchtnektare, Saftkonzentrate, Sirupe, Energydrinks und Konzentrate für die Gastronomie.

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Ägypten: Christlichem Konvertiten droht lebenslange Haftstrafe

Said Abdelrazek ist ein 30-jähriger ägyptischer Mann, der 2016 zum Christentum konvertiert ist. Ihm droht nun wegen „Abfall vom Islam“ eine lebenslange Haftstrafe. Laut Amnesty International wurde Abdelrazek von den ägyptischen Behörden durch Überwachung und willkürliche Festnahmen ins Visier genommen.

Sein Prozess begann am 21. April 2026, und der letzte Verhandlungstag war der 6. September, an dem das Gericht die Zeugen der Anklage anhörte. Das Gericht hat den Fall bis zum 21. Oktober vertagt, an dem der verbleibende Zeuge angehört werden soll. Ihm wird vorgeworfen, Ideen verbreitet zu haben, die „der nationalen Einheit und dem sozialen Frieden schaden“, sowie „den Islam zu verachten und dessen Grundprinzipien in Frage zu stellen“.

„Coptic Solidarity“ schreibt: „Indem die Staatsanwaltschaft die Äußerung religiöser Überzeugungen als Bedrohung für die nationale Einheit und den sozialen Frieden darstellt, macht sie die Ausübung der Religions- und Gewissensfreiheit – insbesondere durch einen Konvertiten vom Islam – zu einer potenziellen Straftat.“ Im Falle einer Verurteilung droht Abdelrazek eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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Wissen: Zehn Jahre Amoris laetitia: Verwirrung als Programm?

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von Amoris laetitia ist der Streit um das Schreiben von Papst Franziskus keineswegs beigelegt. Eine vatikanische Zusammenkunft der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen sollte in den vergangenen Tagen Bilanz ziehen. Doch statt die entstandenen Bruchlinien zu schließen, droht die heute zu Ende gehende Konferenz, das umstrittene Erbe des argentinischen Pontifikats nachträglich abzusichern.

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