Vertreter von neun Weltreligionen versammelten sich am 17. Oktober in der Westminster Cathedral Hall in London, um eine Verpflichtung zu unterzeichnen, gemeinsam für den Frieden einzutreten. Kardinal George Jacob Koovakad, Präfekt des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog, sprach darüber, wie sich die Kirche seit 40 Jahren für den Geist von Assisi durch interreligiösen Dialog und Zusammenarbeit einsetzt. Vom 19. bis 21. Oktober stattete er den hinduistischen, jainistischen und sikhistischen Gemeinschaften brüderliche Besuche ab.
Zum ganzen Artikel Der polnische Sejm, das Unterhaus des polnischen Parlaments, hat am Dienstag zwei Gesetze verabschiedet, die den rechtlichen Schutz ungeborener Kinder lockern sollen. Damit sind sie jedoch noch nicht geltendes Recht: Zunächst muss der Senat dem zustimmen, dann Präsident Karol Nawrocki. Dieser hat bereits signalisiert, jede Lockerung zu blockieren.
Zum ganzen Artikel In Idaho, Missouri, Nevada und Virginia entscheiden die Wähler bei den Midterms, den Zwischenwahlen in den USA, über den künftigen Rechtsstatus der Abtreibung. Während Lebensschutzorganisationen und katholische Bischöfe vor einer weiteren Ausweitung warnen, messen die Wähler dem Thema laut Umfragen weniger Bedeutung bei als noch 2022. Führte die Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten nicht zu der versprochenen Wende?
Zum ganzen Artikel Der Anteil der Euthanasiefälle an den Todesfällen hat sich in Belgien in den letzten fünf Jahren verdoppelt und betrug im Jahr 2025 bereits 4 Prozent. Das geht aus einem Bericht der Bundeskommission für Kontrolle und Evaluation der Euthanasie hervor. Auffällig ist der Anstieg der Euthanasiefälle bei Menschen, bei denen kein kurzfristiger natürlicher Tod zu erwarten war. Deutlich zugenommen haben auch die Fälle bei Demenz und psychiatrischen Diagnosen.
Zum ganzen Artikel In Frankreich formiert sich Widerstand gegen die gewaltsamen Proteste der vergangenen Wochen. Wie in sozialen Medien verbreitete Videos zeigen, zogen am vergangenen Wochenende Gegendemonstranten durch Städte wie Lyon und Rouen. Mit Rufen wie „Das ist unser Zuhause“ und „Die Straße gehört uns“ stellten sie sich den linken Protestgruppen entgegen.
Bei einigen Kundgebungen wurde auch die französische Nationalhymne gesungen. Mindestens eine Versammlung galt ausdrücklich der Unterstützung von Kleinunternehmern, deren Geschäfte durch die Ausschreitungen beschädigt oder zerstört worden waren.
Nach einem Bericht der New York Post waren am Wochenende mehr als eine halbe Million Menschen bei rund 140 Protestveranstaltungen in Frankreich auf die Straße gegangen. Ursprünglich richteten sich die Demonstrationen gegen steigende Lebenshaltungskosten, forderten höhere Ausgaben für Bildung und richteten sich gegen Haushaltskürzungen. In zahlreichen Städten kam es jedoch zu Plünderungen, Brandstiftungen und Vandalismus. Autos, Rathäuser und Schulen wurden angegriffen, während die Polizei mit den Ausschreitungen zu kämpfen hatte.
Die Proteste hatten bereits Anfang des Monats begonnen und sich rasch verschärft. Berichten zufolge mussten Hunderte Schulen geschlossen werden. Auch historische und religiöse Denkmäler wurden beschädigt oder geschändet.
Die nun auftretenden Gegendemonstranten werden teilweise dem rechten beziehungsweise ultranationalistischen Spektrum zugerechnet. In einigen Videos sind Fahnen mit einem keltischen Kreuz zu erkennen, das von verschiedenen französischen nationalistischen Bewegungen verwendet wird. Wer genau an den Gegendemonstrationen beteiligt ist und in welchem Umfang diese organisiert werden, ist bislang nicht bekannt.
Rechte Politiker wie Marine Le Pen machen laut The Guardian eine aus ihrer Sicht ineffektive linke Politik und die Folgen unkontrollierter Masseneinwanderung für die Unruhen mitverantwortlich. Der US-Sender Fox News berichtet unterdessen von einem Netzwerk aus 101 Organisationen in neun Ländern, darunter den Vereinigten Staaten, die Proteste in Europa koordinieren, organisieren oder unterstützen sollen. Mehr als zwei Drittel dieser Organisationen würden demnach von Erwachsenen statt von Schülern geführt. Der Bericht beschreibt zudem Verbindungen zwischen islamistischen Organisationen sowie linksradikalen, kommunistischen und sozialistischen Gruppierungen, darunter auch Gruppen aus dem Umfeld von Antifa.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt und kündigte an, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Zugleich stellte er sich hinter die Sicherheitskräfte und betonte, dass das Recht auf friedlichen Protest geschützt werden müsse, während Gewalt und Plünderungen nicht geduldet würden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press verlief die Nacht in Paris zuletzt vergleichsweise ruhig. Zuvor waren mehr als 2.000 Menschen festgenommen und Ausgangssperren verhängt worden. Die französische Nationalversammlung will nun sowohl die Ursachen der Ausschreitungen als auch das Vorgehen der Polizei untersuchen.
Zum ganzen Artikel Das am 24. Juni 2026 veröffentlichte katholische Glaubensbekenntnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird hier in mehreren Folgen vorgestellt. Dieser fünfzehnte Teil erinnert daran, dass die Messe das wahre Opfer Christi ist, das auf blutlose Weise am Altar erneuert wird, und dass die Liturgie den Glauben der Seelen tiefgreifend prägt. Er bekräftigt, dass die katholische Erneuerung notwendigerweise über die Wiederherstellung des Gottesdienstes und der traditionellen Liturgie erfolgt.
Zum ganzen Artikel Die Kongregation der Kleinen Schwestern des heiligen Franz von Assisi wurde im Jahr 1873 gegründet und widmet sich dem Dienst an der heiligen Kirche und den Seelen, insbesondere durch die Pflege von Kranken. Nach den Wirren, die auf das Zweite Vatikanische Konzil folgten, wurde sie 1971 in der Tradition neu belebt und nahm dabei eine stärker kontemplative Ausrichtung an.
Zum ganzen Artikel Dieser Dokumentarfilm ist den Bischofsweihen vom 1. Juli 2026 in Écône gewidmet. An diesem Tag wurden vier neue Bischöfe für die Priesterbruderschaft St. Pius X. geweiht, in Anwesenheit von fast 17.000 Gläubigen aus aller Welt. 38 Jahre nach den Weihen von Erzbischof Marcel Lefebvre ist diese Zeremonie eine Fortsetzung seines Wirkens im Dienst der Kirche und der katholischen Tradition.
Anhand exklusiver Zeitzeugenberichte und bisher unveröffentlichter Aufnahmen beleuchtet der Film die Gründe für diese Bischofsweihen, ihre Vorbereitungen, den Ablauf und die Reaktionen, die sie hervorgerufen haben.
Trotz der Krise, die die Kirche seit mehreren Jahrzehnten durchlebt, erinnert „SALUS ANIMARUM“ an den Grundsatz, dem die Bruderschaft treu bleiben will: Das Heil der Seelen ist das höchste Gesetz.
Der Dokumentarfilm wird am Sonntag, 1. November veröffentlicht.
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