Beim jüngsten Pride-Umzug in Rom sorgte eine Gruppe selbsternannter „Regenbogen-Christen„ erneut für Aufsehen: Mitglieder von „Mosaiko – Movimento Cristiani Arcobaleno“ trugen ein regenbogenfarbenes Kreuz durch die Straßen der italienischen Hauptstadt – ein Symbol, das sie zynisch als „Kreuz des Bundes„ bezeichnen und damit für ihre Agenda instrumentalisieren.
Die Gruppe, die sich fälschlich als „katholisch“ ausgibt, verkündete stolz in den sozialen Medien, man sei als „Regenbogen-Christen„ marschiert – ein Etikett, das die klare Lehre der Kirche verschleiert und stattdessen den Eindruck erweckt, es gebe eine Vereinbarkeit zwischen katholischem Glauben und der Zurschaustellung sexueller Identität, die die Kirche als ungeordnet bezeichnet.
Besonders bezeichnend ist die Rechtfertigung der Organisation New Ways Ministry, die das Auftreten beim Pride-Umzug als „öffentliches Zeichen“ dafür feierte, dass Glaube und LGBTQ+-Identität zusammengehörten. Solche Aussagen stehen in offenem Widerspruch zur verbindlichen kirchlichen Lehre – und die Gruppe verschweigt dies geflissentlich, während sie sich als Sprachrohr eines angeblich „inklusiveren„ Katholizismus präsentiert.
Statt sich der wahren Lehre der Kirche zu unterwerfen, fordert die Gruppe unverhohlen die Legalisierung der „Ehe für alle“, gleiche Elternrechte für gleichgeschlechtliche Paare und eine vollständige gesellschaftliche Anerkennung sämtlicher Geschlechtsidentitäten – Forderungen, die mit der katholischen Anthropologie unvereinbar sind.
Bereits 2023 hatte sich die Gruppe bei einer Audienz mit Papst Franziskus Gehör verschafft und dabei eine „inklusivere„ Ausrichtung der kirchlichen Pastoral eingefordert – eine Entwicklung, die von treuen Katholiken mit Sorge beobachtet wird.
Die Kirche selbst lässt in ihrer Lehre keinen Zweifel: Homosexuelle Neigungen gelten als „objektiv ungeordnet“, da die Sexualität von Gott ausdrücklich auf die eheliche Verbindung von Mann und Frau hin geschaffen wurde. Bereits 1986 stellte die Glaubenskongregation unter dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger – dem späteren Papst Benedikt XVI. – unmissverständlich klar, dass das Ausleben homosexueller Neigungen keine moralisch vertretbare Option darstellt. Gruppen wie Mosaiko, die dies ignorieren, tragen somit zur Verwirrung der Gläubigen bei, anstatt sie im Glauben zu bestärken.
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