Heute lud Papst Leo XIV. 200 bedürftige Menschen aus der Diözese Rom zu einem Mittagessen in den Gärten von Castel Gandolfo ein. „Ich bin ohne Rede gekommen, aber mit Hunger“, sagte der Papst zur Begrüßung. Er habe einen Hunger nach Gerechtigkeit und echter Nächstenliebe; einen Hunger nach einer Kirche, die es wirklich verstehe, ihre Türen zu öffnen und alle aufzunehmen. „Wo Liebe für alle herrscht und niemand ein Feind ist, wo wir alle in Versöhnung, Vergebung und Frieden leben können.“
Zum ganzen Artikel Viele Bischöfe in den USA und anderswo verbieten Katholiken den Besuch der Messe in Kapellen der Priesterbruderschaft St. Pius X., heißen jedoch Schismatiker und Homosexuelle willkommen. Mancher Bischof meinte erklären zu müssen, dass die Sakramente der FSSPX „unzulässig“ seien, ganz im Gegensatz zu Eucharistiefeiern für Homosexuelle.
Zum ganzen Artikel Der finnischen Parlamentsabgeordneten und gläubigen Christin Päivi Räsänen wurde die Durchreise durch den Londoner Flughafen Heathrow verweigert. Grund dafür ist ihre jüngste Verurteilung wegen eines angeblichen „Hassverbrechens“ in Finnland, nachdem sie die biblische Lehre über Ehe und Sexualität verteidigt hatte.
Zum ganzen Artikel Ann Widdecombe war eine prominente und kämpferische frühere britische Politikerin, die den katholischen Glauben und die moralische Lehre der Kirche im öffentlichen Leben konsequent verteidigte. Die Leiche der 78-jährigen Brexit-Vorkämpferin und Sprecherin der Partei „Reform UK“ wurde am Donnerstagmittag von der Polizei in ihrem Haus aufgefunden.
Zum ganzen Artikel Im historischen Zentrum von Turin steht die Kirche San Francesco d’Assisi. Es handelt sich um eine aktive Kirche der Erzdiözese Turin, in der regelmäßig Messen gefeiert werden und das Allerheiligste aufbewahrt wird. Seit dem Frühjahr 2020 dient die Kirche jedoch auch als regelmäßiger Gottesdienstort für die evangelisch-lutherische Gemeinde von Turin.
Zum ganzen Artikel Das estnische Innenministerium gibt der Estnischen Orthodoxen Kirche, die dem Moskauer Patriarchat untersteht, sechs Monate Zeit, um neue gesetzliche Vorgaben umzusetzen. Diese verbieten religiösen Organisationen Verbindungen zu ausländischen religiösen Führern oder Institutionen, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit des Landes eingestuft werden.
Zum ganzen Artikel Erleben Sie in Bildern noch einmal die wichtigsten Momente der Bischofsweihen, die am 1. Juli 2026 in Écône stattfanden.
Zum ganzen Artikel „Fürchtet euch nicht!“ - Wenn unsere Seelen von der Furcht vor der Zukunft ergriffen werden, denken wir an die Empfehlung unseres Herrn an seine Apostel: „Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“
Der liebe Gott verbietet uns nicht eine gerechte Sorge um die zeitlichen Dinge — ein Familienvater muss sich um den Unterhalt der Seinen sorgen, eine Mutter um den guten Gang des Hauses, ein Student um seine Prüfung. Aber er verbietet uns eine übertriebene Sorge um den morgigen Tag. Der hl. Thomas von Aquin erklärt: Jeder Zeit gebührt ihre eigene Sorge, wie dem Sommer die Ernte, dem Herbst die Weinlese. Würde man sich schon im Sommer um die Weinlese sorgen, griffe man der kommenden Jahreszeit unnötig vor.
Die schlechte Sorge wird oft genährt durch eine allzu große Neugier, die uns einer Informationsflut aussetzt, die unser Maß übersteigt; durch einen Mangel an Opfergeist, der übertriebene Angst vor Mangel oder vor Leid hervorruft; und durch den Einfluss der zeitgenössischen positivistischen Mentalität, die dem Geist den gesunden Menschenverstand entreißt. Denn eine Handlung ist verboten, weil sie schlecht ist — nicht schlecht, weil sie verboten ist.
Ziel dieser Überlegungen: euch unnötige Sorge angesichts der Bischofsweihen von Écône am 1. Juli zu ersparen. Verurteilung hin oder her — diese Weihe ist notwendig und gut angesichts einer sich vertiefenden Kirchenkrise, um euch das christliche Leben zu sichern, auf das ihr ein Recht habt.
„Unser Haus brennt“, sagte Jacques Chirac über das Klima. Für die Kirche gilt: Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil brennt es durch die Einführung neuer, dem Glauben schädlicher Lehren. Wenn ein Haus in einer Einbahnstraße brennt, kümmern sich die Feuerwehrleute nicht mehr um das Einfahrtsverbot — sie retten Leben. Die Notwendigkeit befreit vom Gesetz. Wer Seelen retten kann, muss eingreifen, auch wenn dies scheinbar gegen kirchliches Recht verstößt. Anders zu handeln wäre unvernünftig.
Blickt zudem auf das Wirken der Vorsehung in der Vergangenheit: Die meisten von euch haben die Priesterbruderschaft St. Pius X. erst nach 1988 kennengelernt — nach den Weihen durch Erzbischof Lefebvre. Auch damals sprach man von Schisma und warf ihm vor, eine Parallelkirche zu schaffen. Hat euch der Besuch der FSSPX seither von der Kirche entfernt? Nein, ganz und gar nicht. Fast vierzig Jahre lang haben ihre Bischöfe nie so gehandelt, als wären sie eine Hierarchie, die sich an die Stelle der Kirche setzt.
Diese Situation wird sich mit den Weihen von 2026 nicht ändern — nur mit etwas mehr, etwas jüngeren Bischöfen, um euch weiterhin die Mittel zur Heiligung zu gewährleisten, auf die ihr ein Recht habt. Von Pater Benoît Espinasse
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