Jens Spahn hat nach der Leihmutter-Affäre seinen Rücktritt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt. Zuvor hatten mehrere Stimmen aus Partei und Umfeld Konsequenzen gefordert. Auch Lebensrechtsorganisationen forderten Spahn auf, Amt und Mandat zur Verfügung zu stellen.
Zum ganzen Artikel In Leffe bei Bergamo wurden im Rahmen eines lokalen Sommerfestes unter dem Motto „Helden und Götter des Olymps“ Projektionen griechischer Gottheiten an der Fassade der Kirche San Michele gezeigt. Die Projektionen begannen am 16. Juli und sollten bis zum 19. Juli 2026 andauern. Die Initiative wurde vom Pfarrer, Don Giuseppe Merlini, genehmigt.
Zum ganzen Artikel US-Außenminister Marco Rubio spart in einer vielbeachteten Rede nicht mit scharfer Kritik am linken Zeitgeist. Wer selbst nichts aufbauen könne, räche sich durch Zerstörung an der Leistung anderer. Die Rede stieß in konservativen und christlichen Kreisen auf breite Zustimmung.
Zum ganzen Artikel Der italienische Publizist Roberto Dal Bosco veröffentlichte einen Reisebericht zu den FSSPX-Bischofsweihen in Ecône am 1. Juli 2026.
Bereits der Stau auf der Anfahrt wird ihm zum Symbol: In der endlosen Autoschlange – Kennzeichen aus Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, Tschechien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, der Slowakei und Italien, dazu per Bus angereiste Amerikaner sowie später gesichtete Brasilianer, Mexikaner und Afrikaner – sieht Dal Bosco die eigentliche, gelebte Einheit Europas, ja der ganzen Welt verwirklicht: eine „EU“ und „UNO“ im Kleinen, die aber, anders als ihre politischen Namensvetter in Brüssel oder New York, ausdrücklich auf Christus gründe. Er kontrastiert dies mit christdemokratischen Politikern, die sich bei der Frage nach Europas christlichen Wurzeln nur zögerlich äußerten.
Die anwesenden Familien beschreibt der Autor als jung, kinderreich und vital, die Mütter in einem von ihm als „lefebvrianisch-hippie-schick“ bezeichneten Stil; auffällig wenige Übergewichtige, kaum traurige Gesichter. Daraus leitet er die These ab, der moderne, säkulare Staat könne über solche Bürger nicht verfügen – dies sei die eigentliche Ursache seines unausweichlichen Zerfalls. Nur ein explizit christlicher Staat könne dauerhaft Bestand haben; ohne ein solches „Volk“ seien alle nationalen wie internationalen Gemeinschaftsprojekte zum Scheitern verurteilt.
Von der streng abgeschirmten Pressezone aus – Journalisten durften diese laut Dal Bosco unter Aufsicht von Freiwilligen nicht verlassen – schildert er den Moment, der später auch säkulare Faktenchecker beschäftigte: Just als der Zelebrant, Bischof de Galarreta, die konsekrierte Hostie erhob, zerriss ein gewaltiger Donnerschlag den Himmel, gefolgt von schwerem Unwetter. Dal Bosco deutet den zeitlichen Zusammenfall als providenziell – Himmel und Erde seien verbunden und geordnet, das Wettergeschehen eine Bestätigung des Ritus. Er beschreibt sein eigenes Erschauern und stellt es der sichtlichen Verunsicherung eines säkularen Kollegen von einer internationalen Nachrichtenagentur gegenüber.
Wegen des Unwetters wurde die geplante Kommunion für die rund 17.000 anwesenden Gläubigen durch einen gemeinsamen Rosenkranz ersetzt – die Gläubigen verharrten dabei kniend im Schlamm. Dal Bosco liest darin eine Anspielung auf den aktuellen Streit um den Marientitel „Miterlöserin“, den die Kirche unter Leo XIV. preisgegeben habe. Nach dem Rosenkranz beruhigt sich das Wetter vollständig; diese Wetterberuhigung wertet der Autor als übernatürliches Eingreifen.
In seiner Predigt bei der Vesper deutet der neu geweihte amerikanische Bischof Michael Goldade gotische Kathedralen – Reben, Pflanzen, fließendes Wasser – als Symbole des übernatürlichen Lebens, das durch die katholische Kirche zufließe. Die nachkonziliare, modernistische Kirche nennt er dagegen eine Wüste, die alles töte, was sie berühre, weil sie den Menschen an die Stelle Gottes gesetzt habe.
Am Ende zieht Dal Bosco die titelgebende Konsequenz: Was er erlebt habe, sei die wahre religio im ursprünglichen, doppelten Wortsinn – Bindung der Völker untereinander wie Bindung zwischen Mensch und Gott. In dieser weltweiten, im Ritus geeinten Gläubigengemeinschaft sieht er die eigentliche, wahre Weltordnung verwirklicht: „wie im Himmel, so auf Erden“.
Zum ganzen Artikel Der Geistliche Wegweiser von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre ist gewissermaßen sein geistliches Testament. In ihm paaren sich meisterhaft theologische Tiefe und Einfachheit der Sprache. Der Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X. erweist sich hier wahrhaft als Doktor der Theologie, der in einer Zeit der geheimnisvollen Verdunklung des kirchlichen Lehramts geistlich den Weg weist.
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