Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Tradition: Das Priorat von Corrientes in Argentinien

Im Nordosten Argentiniens, in Corrientes, gründete die Priesterbruderschaft St. Pius X. im Jahr 2016 ein neues Priorat, nachdem sie diese Stadt bereits seit dreißig Jahren betreut und dort eine Missionsstation eingerichtet hatte. Die jetzige Kapelle bietet etwa vierzig Gläubigen Platz, während jeden Sonntag mehr als 170 Personen die Gottesdienste besuchen. Fast jedes Wochenende kommen neue Menschen auf der Suche nach der überlieferten heiligen Messe hinzu.

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Leo XIV. zu Operation im Krankenhaus

Papst Leo XIV. hat sich heute für eine Operation an der Lunge ins Krankenhaus begeben. Der 71-Jährige wurde im Auto zum Gemelli-Krankenhaus gefahren, wo er seit dem Nachmittag operiert wird, wie der Vatikan mitteilte. Dem Papst wird ein Knoten aus der Lunge entfernt.

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Kardinal Roche: Papst Leo wird Traditionis Custodes nicht zurücknehmen

Die Hoffnung traditionsverbundener Katholiken auf eine Lockerung der Beschränkungen für die Alte Messe dürfte sich nicht erfüllen. Kardinal Arthur Roche, Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, erklärte in einem Interview mit AdVaticanum, Papst Leo XIV. werde Traditionis Custodes nicht ändern und auch nicht zu Summorum Pontificum zurückkehren.

Auf die Frage, ob vom Papst eigene Weisungen zu erwarten seien, antwortete Roche knapp mit „Nein“. Als Beleg verwies er auf Äußerungen des Papstes vor Priestern und Ordensleuten in Notre-Dame sowie auf dessen Abschluss der Mittwochskatechesen zu Sacrosanctum Concilium. Leo habe darin deutlich gemacht, dass persönliche Vorlieben in liturgischen Fragen keine Rolle spielen dürften.

Scharf fiel Roches Kritik an traditionalistischen Gruppen aus. Wer das Konzil ablehne oder ihm Widerstand leiste, entferne sich „vom Zentrum des Katholizismus“, sagte der Kardinal. Das sei „eine sehr ernste Position“.

Auf die Frage, ob unter den Bischöfen tatsächlich Bedarf für eine Änderung von Summorum Pontificum bestanden habe, antwortete Roche mit „Ja“. Das höre er immer wieder von Bischöfen. Das Motu proprio Benedikts XVI. sei auch geschaffen worden, um der FSSPX die „Rückkehr“ zu erleichtern; das sei nicht geschehen. Stattdessen sei es in manchen Weltgegenden genutzt worden, um die frühere Liturgie gegenüber der erneuerten zu fördern. Die in dem Interview erwähnte Darstellung der Journalistin Diane Montagna, die Mehrheit der befragten Bischöfe habe von Änderungen abgeraten, wies er zurück.

Gläubigen, die die Messe im alten Ritus besuchen, rät Roche, dies nicht ausschließlich zu tun. Der Papst habe ihnen die Möglichkeit gegeben, nach dem früheren Ritus zu feiern. Auf seine Frage, was sie darüber hinaus wollten, könnten ihm Traditionalisten meist keine Antwort geben. In Blogs zeige sich jedoch, dass manche zu einer Kirche ohne die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils zurückwollten. Zugleich betonte er, die Liebe zur lateinischen Sprache sei legitim; Latein bleibe Teil der liturgischen Tradition der lateinischen Kirche.

Der Interviewer wandte ein, dass junge Gläubige bei der Alten Messe oft ein besonders klares Eucharistieverständnis und regelmäßige Beichtpraxis zeigten. Roche entgegnete, er habe als Seelsorger bei Gläubigen des neuen Ritus keinen geringeren Glaubenseifer erlebt.

Zur Kontroverse um eine Koranlesung bei der Eröffnungsmesse einer katholischen Universität in Belgien, bei der zudem ein Laie die Predigt hielt, äußerte sich Roche deutlich. Das Vorgehen sei „völlig verfehlt“ und zeuge von einem Missverständnis dessen, was die Eucharistiefeier sei. Eine solche „soziale Anpassung“ sei lediglich ein Trend ohne theologische Substanz.

Roche, der nach Vollendung des 75. Lebensjahres sein vorgeschriebenes Rücktrittsgesuch eingereicht hat, will seine Arbeit fortsetzen. Als Kardinal gehöre er mehreren Dikasterien an, sein Dienst ende daher nicht so bald.

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Priesterbruderschaft St. Pius X. führt Rekurs gegen ungerechtes „Exkommunikationsdekret“ weiter – „Strafen“ bleiben ausgesetzt

Das Generalhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X. teilt mit, dass die vom Kirchenrecht vorgesehenen Rekurswege unter Einhaltung der Fristen und Verfahren weiterverfolgt wurden. Bis die zuständigen Instanzen über das weitere Vorgehen entschieden haben, will die Bruderschaft die gebotene Diskretion wahren und bittet alle Gläubigen und Priester um das Gebet.

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Deutschland: Mehrheit will weniger Ukraine-Unterstützung

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt eine Unterstützung der Ukraine ab. 53 Prozent der Bundesbürger gaben laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa an, sich eine „(eher) geringere“ finanzielle Unterstützung für Kiew zu wünschen. 23 Prozent wünschen sich eine etwa gleich starke Zahlung an das osteuropäische Land, nur neun Prozent finden, Deutschland sollte mehr Geld dorthin senden.

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Mexiko: Jubeljahr der Guadalupe-Basilika begonnen

In der Guadalupe-Basilika in Mexiko-Stadt wird am Montag ein „Heiliges Jahr“ eröffnet. Das bis 12. Oktober 2027 dauernde „Guadalupe-Jubeljahr“ erinnert an den 50. Jahrestag der Weihe der Basilika und der Übertragung des Guadalupe-Gnadenbildes. Zugleich jährt sich die päpstliche Krönung des Marienbildnisses zum 131. Mal. Bis 12. Oktober 2027 haben Gläubige die Möglichkeit, dort einen vollkommenen Ablass zu erlangen.

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Tradition: Wallfahrt nach Assisi

Am 5. und 6. September 2026 führte die 37. Wallfahrt der Katholischen Tradition die Gläubigen des italienischen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X. von Bevagna nach Assisi. Ihr Thema, das dem heiligen Franziskus entlehnt ist, warf eine Frage auf, die den Kern der aktuellen Situation der Bruderschaft betrifft: Wie kann man der Kirche treu bleiben, wenn der Gehorsam gegenüber Gott verlangt, bestimmten Anordnungen zu widerstehen?

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