Der Vatikan hat gestern neue Leitlinien für die nächste Phase der Synode über die Synodalität veröffentlicht. Darin heißt es, dass die Diözesen erwägen sollten, „Vertreter anderer christlicher Kirchen und Gemeinschaften oder anderer Religionen als Beobachter“ einzuladen.
Zum ganzen Artikel Der US-Jesuit Pater James Martin erhob vor kurzem erneut die Forderung, homosexuellen Männern offiziell den Zugang zum Priestertum zu öffnen. Er fordert demnach nichts weniger als die Anerkennung einer schweren Sünde durch die Kirche. Besonders scharf reagierte Erzbischof Carlo Maria Viganò auf Pater Martins Vorstoß: „Der irrwitzige Vorschlag stellt einen offenkundigen und unerträglichen Widerspruch zur immerwährenden Lehre der Heiligen Mutter Kirche dar, zur Heiligen Schrift, sowie zum kirchlichen Lehramt.“
Zum ganzen Artikel In Österreich hat die Polizei im Jahr 2025 29 Prozent mehr christenfeindliche Vorurteilsmotive erfasst als im Vorjahr. Dies geht aus dem fünften „Hate-Crime-Lagebericht“ hervor, den das Bundesministerium für Inneres (BMI) am Montag veröffentlicht hat. Insgesamt dokumentiert der Bericht 133 Vergehen aus christenfeindlicher Motivation.
Zum ganzen Artikel Im Würzburger Stadtteil Sanderau ist am Sonntag zum letzten Mal in der katholischen Pfarrkirche Sankt Andreas Gottesdienst gefeiert worden. Künftig soll dort der Boulder-Sport betrieben werden.
Zum ganzen Artikel Mehrere Vandalismusakte haben in der Nacht auf Dienstag den umstrittenen Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erschüttert. Nach Angaben der Polizei des Kantons Herzegowina-Neretva wurde unter anderem eine Muttergottesstatue beschädigt sowie ein Außenaltar in Brand gesteckt. Am Dienstagnachmittag wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.
Zum ganzen Artikel Rund 500 nackte Freiwillige versammelten sich am Sonntag vor der Kathedrale Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria für eine Fotoinstallation eines amerikanischen Künstlers. Die Teilnehmer, die in den Farben des Regenbogens bemalt waren, posierten am Festtag der Schutzpatronin der Stadt vor der Kathedrale. Den Organisatoren zufolge feiere das Kunstwerk „Vielfalt und Homosexualität“.
Zum ganzen Artikel Am 2. Juli 2026, einen Tag nach den Bischofsweihen in Écône, unterzeichnete Kardinal Víctor Manuel Fernández, Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, ein „Dekret der Exkommunikation latae sententiae„, das automatisch die weihenden und geweihten Bischöfe traf und mit derselben Strafe die Priester und Gläubigen bedrohte, die sich diesem „schismatischen Akt“ anschließen. Allein für die Zeremonie vom 1. Juli waren dies: über 16.500 Gläubige, 589 Priester, Brüder und Seminaristen sowie 397 Ordensschwestern, die 68 Nationalitäten repräsentierten.
Das gegenwärtige Rom exkommuniziert viel. Doch es schweigt zur Glaubenserklärung der Priesterbruderschaft St. Pius X. vom 14. Mai sowie zum Offenen Brief an den Papst und die Kardinäle und zum Katholischen Glaubensbekenntnis vom 24. Juni. Sind diese Erklärung und dieses Bekenntnis etwa heterodox? Geben sie nicht die wahren lehrmäßigen Gründe für den Glaubenskampf an? Rom schweigt. Und Leo XIV. hat Pater Davide Pagliarani nicht empfangen, trotz wiederholter Bitten in den Jahren 2025 und 2026.
Rom zieht es vor, das Gesetz automatisch anzuwenden, ohne lehrmäßige Erwägungen. Die Strafe tritt von selbst ein, oder, noch besser, wie manche Kommentatoren meinen, hätten sich die Bischöfe selbst exkommuniziert… „Dura lex, sed lex; das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz„, entschuldigt man sich mezza voce, denn dieser vorkonziliare Rechtspositivismus passt schlecht zu dem brüderlich-ökumenischen Empfang, der der anglikanischen „Erzbischöfin“ Sarah Mullally zuteilwurde, als sie am 4. Mai römische Kardinäle segnete. Es ist besser, wenn die „Exkommunikation„ automatisch eintritt, ohne dass die Autoritäten eingreifen müssen. Bis zur Selbstverleugnung.
Und wem liegt in Rom das Seelenheil derer am Herzen, die durch diesen abwegigen Ökumenismus zu Recht verletzt sind? Am 2. Februar, nach der Ankündigung der Weihen, erinnerte Pater Davide Pagliarani daran, dass „das Axiom ‚suprema lex, salus animarum; das oberste Gesetz ist das Heil der Seelen' eine klassische Maxime der kanonischen Tradition ist, die im Übrigen ausdrücklich vom Schlusskanon des Codex von 1983 aufgegriffen wird; im gegenwärtigen Notstand hängt letztlich von diesem übergeordneten Prinzip die ganze Legitimität unseres Apostolats und unserer Sendung gegenüber den Seelen ab, die sich an uns wenden. Es geht für uns um eine Rolle der Stellvertretung, im Namen eben dieser Nächstenliebe.“
Doch das gegenwärtige Rom zieht eine anglikanische „Erzbischöfin„ einem katholischen Priester vor. Der Ökumenismus sei eine „unumkehrbare“ Errungenschaft des Konzils, heißt es. Man werde nicht mehr zu den tridentinischen Exkommunikationen und Anathemen zurückkehren – außer für diejenigen, die die tridentinische Messe verteidigen. Für sie holt man die automatischen Kanones hervor.
Es gibt noch einen anderen Spruch, den es in diesen Zeiten zu bedenken gilt: „summum jus, summa injuria; das auf die Spitze getriebene Recht wird zum äußersten Unrecht.„ Gesetz ohne Glaube ist nur der Ruin des Rechts. Pater Alain Lorans
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