Heute hat Papst Leo XIV. ein neues Grundgesetz für den Vatikanstaat erlassen, das die Verfassung von 2023 ersetzt. Das neue Gesetz verankert die Reformen von Papst Franziskus und ermöglicht insbesondere, dass eine Person, die kein Kardinal ist – einschließlich einer Frau –, das Amt des Präsidenten der Päpstlichen Kommission und des Gouverneurs bekleiden kann.
Zum ganzen Artikel Erzbischof José Armando Álvarez Cano aus Morelia in Mexiko empfing kürzlich die homosexuelle Gruppe „Otro Rebaño“. Nach dem Treffen lobte die Gruppe die Bereitschaft des Erzbischofs, sich mit der homosexuellen Ideologie auseinanderzusetzen und auf Homosexuelle zuzugehen. Monsignore Álvarez hat bereits in der Vergangenheit Homosexualität unterstützt.
Zum ganzen Artikel Der italienische Erzbischof Carlo Maria Viganò hat auf der Plattform X erneut scharfe Kritik an der Kirche unter Papst Leo XIV. geübt. Anlass war eine franziskanische Pilgerfahrt von LGBT-Gläubigen in Umbrien. Erzbischof Viganò wirft der synodalen Kirche vor, im Gleichschritt mit der globalen politischen Agenda gezielt auf eine gesellschaftliche und kirchliche Normalisierung von Homosexualität hinzuarbeiten. Dabei gehe es nicht nur um Duldung, sondern um eine regelrechte Aufwertung entsprechender Lebensweisen bis hin zu kirchlichen Ehrungen.
In seinen Beiträgen brachte der Erzbischof auch den früheren Priester und Pädagogen Don Lorenzo Milani (1923–1967) ins Spiel, den bereits Papst Franziskus und zuletzt auch Leo XIV. öffentlich gewürdigt hatten – Leo XIV. hatte im Oktober bei einem Treffen mit toskanischen Pilgern lobend an Milanis Motto „I care“ erinnert. Viganò sieht in dieser Wertschätzung ein Symptom für eine Umdeutung kirchlicher Vorbilder im Sinne des Modernismus.
Don Milani gilt seit Jahrzehnten als schillernde Figur der italienischen Kirchengeschichte: gefeiert als Reformpädagoge und Gründer der Schule von Barbiana, zugleich seit Jahren Gegenstand kontroverser Debatten wegen mehrdeutiger Passagen in seinem privaten Briefwechsel, die als anzügliche Anspielungen auf sein Verhältnis zu seinen männlichen Schülern gelesen werden. Die Kontroverse ist nicht neu: Bereits 2017 hatte der Rizzoli-Roman Bruciare tutto von Walter Siti, der Milani in seiner Widmung erwähnt, sowie eine Barbiana-Pilgerfahrt von Papst Franziskus im selben Jahr eine öffentliche Debatte ausgelöst.
In seinem Beitrag schrieb Erzbischof Viganò unter anderem: Die synodale Kirche habe den Auftrag, die Homosexualität zu normalisieren. Man begnüge sich dabei nicht damit, individuelles Verhalten zu legitimieren, sondern wolle es geradezu „heiligsprechen“. Zur Rolle Don Milanis schrieb er, dieser eigne sich als Symbolfigur für die „Erlösung durch den Modernismus und die Homosexualität“.
Zum ganzen Artikel In der Nacht zum Freitag ist es in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu Ausschreitungen durch Migranten gekommen. Randalierer zündeten Autos an und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Die spanischen Behörden gingen mit Wasserwerfern gegen die Migranten vor. Innerhalb von 24 Stunden waren knapp 50.000 Migranten aus Marokko und Algerien in spanisches Staatsgebiet eingedrungen.
Zum ganzen Artikel Vier katholische Frauenorden sowie mehrere katholische Gesundheitseinrichtungen haben den US-Bundesstaat New York verklagt. Grund ist ein neues Gesetz, das sie zwingen soll, bei assistiertem Suizid mitzuwirken.
Zum ganzen Artikel In der Nacht auf Dienstag wurde die Marienstatue auf dem Podbrdo im Marienwallfahrtsort Medjugorje mit schwarzer Farbe entstellt und der Außenaltar hinter der Pfarrkirche St. Jakobus in Brand gesteckt. Der Anschlag hat die Frage der Übernatürlichkeit der Erscheinungen, die das vatikanische Nihil obstat von 2024 ausdrücklich offengelassen hat, neu ins Blickfeld gerückt.
Zum ganzen Artikel Die dreiteilige Dokumentation Traditio zeigt das Wirken der Priesterbruderschaft St. Pius X. rund um den Erdball – in Europa ebenso wie in den Missionen. Sie zeigt schlicht: Priester bei ihrer Arbeit. Gläubige, die weite Wege auf sich nehmen. Und Kinder, deren Hunger nach Gott und nach guter Bildung beeindruckt. Aus vielen Ländern gab es Kommentare – nüchterne Würdigungen, dankbare Zeilen, und ein bewegender Brief aus Japan.
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