Weihbischof Wolfgang Bischof hat zusammen mit Theresia Reischl im Erzbistum München und Freising eine sogenannte „Dialogpredigt“ gehalten – einen Monat, nachdem der Vatikan ein Indult für die reguläre Laienpredigt ausdrücklich abgelehnt hatte. International werteten viele Kommentatoren das Format als Umgehung des römischen Verbots.
Zum ganzen Artikel Die Nachricht über eine klösterliche Vorform von Cola-Limonade im 19. Jahrhundert schlägt international hohe Wellen. Dominikanerpater Manuel Russo ist in der Klosterapotheke des Konvents San Marco in Florenz auf das Rezept eines Getränks gestoßen, das als Vorform des späteren weltweit vermarkteten Softdrinks Coca Cola gelten kann.
Zum ganzen Artikel Wenige Tage, nachdem in Frankreich Senat und Nationalversammlung ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen haben, einigte sich die österreichische Regierungskoalition auf ein noch schärferes Verbot in der Alpenrepublik.
Zum ganzen Artikel Ceuta schlägt Alarm: Mehr als 1.500 Migranten erreichen binnen weniger Tage die spanische Exklave in Nordafrika. Die Regionalregierung fordert Madrid zur Verschärfung der Asylgesetze auf.
Zum ganzen Artikel Ein französischer Diözesanpriester hat in einer Predigt im Mai 2026 die Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. verteidigt. Er beruft sich auf den kirchenrechtlichen Notstand, begründet durch die katastrophale Lage der Kirche, und betont, die Bruderschaft verlange keine Jurisdiktion, sondern nur die Weitergabe der geistlichen Vollmacht zum Seelenheil.
Der Priester wirft der Kirchenhierarchie vor, ideologisch verblendet zu sein und mit zweierlei Maß zu messen: Während für die Bischofsweihen von 1988 harte Strafen vorbereitet wurden, obwohl das Kirchenrecht (CIC 1323-1324) bei Handeln aus Notwendigkeit oder schwerer Furcht eigentlich Straffreiheit oder Milde vorsieht, blieben die von der kommunistischen Führung diktierten Bischofsweihen in China (Geheimabkommen von 2018, gültig bis 2028) und in der ehemaligen Tschechoslowakei ohne Exkommunikation.
Als Beleg für den Notstand der Kirche in Frankreich führt er Statistiken an: 51 % der Franzosen bezeichnen sich als konfessionslos, nur noch 29 % als katholisch, mit besonders schwacher Praxis (nur 8 % regelmäßige Gottesdienstbesucher, 1,5 % wöchentlich zur Messe laut IFOP 2025). Auch der Klerus schrumpft: Von rund 12.000 Priestern in Frankreich sind nur etwa 5.000 unter 75, davon 30 % Ausländer. Die Zahl der Seminaristen ist stark rückläufig, selbst wenn man die traditionsnahe Gemeinschaft Saint-Martin (die er wegen ihrer Vatikan-II-Treue kritisiert) und die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften mitzählt.
Angesichts dessen verteidigt er die geplanten vier Bischofsweihen der Bruderschaft (733 Priester, 264 Seminaristen, Stand 2025) als notwendig, da die beiden amtierenden Bischöfe (69 und 68 Jahre) mit der Betreuung von je 300.000 Gläubigen weltweit überlastet seien.
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wird die Kirche nicht retten, die allein durch Christus gerettet wird. „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf Erden finden?“ (Lk 18,8). Werden wir mit hängenden Armen dastehen? Gott lädt uns ein, das zu tun, was wir können, und um das zu bitten, was wir nicht können (DS 1536, VI. Sitzung über die Rechtfertigung, Kapitel 11, des Konzils von Trient). Und ist es nicht das zu tun, was wir können, dazu beizutragen, jeder auf seiner Ebene, mit den von Gott empfangenen Gnaden, die Seelen in und durch die Kirche zu retten? Die Gläubigen haben ein Recht auf die Sakramente, und die Hirten haben die Pflicht, sie ihnen zu spenden„, erklärt er.
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