Gestern ernannte Papst Leo XIV. zwölf neue Berater für das Dikasterium zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung. Leo XIV. besetzt den sozialpolitischen Apparat des Vatikans überwiegend mit antikatholischen Persönlichkeiten.
Zum ganzen Artikel Das Dikasterium für Bildung des Vatikans hat einer katholischen Mutter geantwortet, die sich an einer Elterninitiative gegen einen neuen Rahmenplan für den Sexualkundeunterricht an katholischen Schulen in der Erzdiözese Hamburg beteiligt. Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen hat der Vatikan die Erzdiözese Hamburg nicht angewiesen, den Rahmenplan zurückzuziehen oder auszusetzen.
Zum ganzen Artikel In einem Interview hat Kardinal Raymond Leo Burke Gläubige, die der traditionellen lateinischen Messe verbunden sind, dazu aufgerufen, ihren Bischöfen und dem Papst ihren Wunsch nach dieser liturgischen Form mitzuteilen – gleichzeitig aber auch deutlich zu machen, dass sie die „Gültigkeit des Zweiten Vatikanischen Konzils“ nicht infrage stellen würden.
Diese Aussage ist bemerkenswert, da Burke selbst in der Vergangenheit Kritik an der nachkonziliaren Liturgiereform geübt hat. Er vertritt jedoch die Position, dass nicht das Konzil selbst, sondern fehlerhafte Interpretationen seiner Beschlüsse für problematische Entwicklungen verantwortlich seien.
Der Konzilsteilnehmer Kardinal Walter Kasper hatte dagegen 2013 in einem Beitrag für den Osservatore Romano eingeräumt, dass die Konzilstexte bewusst Kompromissformulierungen enthielten, die unterschiedliche Interpretationen zuließen. Auch Bischof Athanasius Schneider hat wiederholt eine Korrekturbedürftigkeit einzelner Konzilsaussagen angemahnt, während Bischof Joseph Strickland und Erzbischof Carlo Maria Viganò deutlich schärfere Kritik am Konzil geäußert haben.
Für Kardinal Burke ergibt sich ein grundsätzliches Dilemma: Konzilsbeschlüsse sind zwar Teil des authentischen Lehramtes der Kirche, jedoch – anders als unfehlbare Ex-cathedra-Aussagen – nicht in gleicher Weise bindend. Doch auch Dokumente von Papst Franziskus, wie beispielsweise „Amoris Laetitia“, sind Teil des „Lehramtes“ zu Fragen des Glaubens und der Moral. Mit diesen war Kardinal Burke allerdings selbst nicht einverstanden.
Zum ganzen Artikel In der Union wie unter Rechtswissenschaftlern mehren sich die Stimmen, die eine Verschärfung des Leihmutterschaftsverbots nach italienischem Vorbild in Betracht ziehen. Es sei schwer vermittelbar, dass das Leihmutterschaftsverbot im Ausland umgangen werden könne, meint die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl. Axel Müller plädiert für eine ethische Grundsatzdebatte im Parlament.
Zum ganzen Artikel Auf Einladung des anglikanischen Erzbischofs von York nahm Monsignore Luc Terlinden, Erzbischof von Mechelen-Brüssel, an der anglikanischen Generalsynode teil, die vom 10. bis 12. Juli 2026 in York stattfand. Nach seiner Rückkehr gab er ein Interview und sprach sich sprach sich für die Weihe verheirateter Männer aus.
Zum ganzen Artikel Paul VI. wurde von Papst Franziskus im Oktober 2014 seliggesprochen und im Oktober 2018 heiliggesprochen. Viele, die sein Leben und Pontifikat studierten, sind überzeugt, dass er weit weg war von einer Vorbildlichkeit in seinem Wirken als Hirte. Seine Promulgation der Liturgiereform war vielmehr unvereinbar mit dem päpstlichen Amt. Durch seine Heiligsprechung sollte im Grunde das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) heiliggesprochen werden.
Zum ganzen Artikel Am 15. August 2026, dem Fest Mariä Himmelfahrt, wurden zwölf Seminaristen des Internationalen Priesterseminars der Priesterbruderschaft St. Pius X. in La Reja in Argentinien eingekleidet. Die aus zehn Ländern stammenden Seminaristen haben damit eine Etappe ihrer Ausbildung zum Priesteramt absolviert.
Ein Chilene, ein Peruaner, ein Kolumbianer, zwei Mexikaner, drei Brasilianer, ein Philippiner, ein Argentinier, ein Ecuadorianer und ein Kubaner erhielten aus den Händen von Pater de Lassus, dem Regens des Priesterseminars, die Priesterkleidung.
Diese Feier, die jeden Seminaristen während seiner Ausbildungsjahre auf tiefgreifende Weise prägt, bekundet und erbittet von Gott die Gnade, die Welt hinter sich zu lassen, um sich ganz unserem Herrn hinzugeben. So wie die Soutane den ganzen Körper bedeckt, muss der ganze Mensch mit Christus begraben werden, um das Leben der Gnade anziehen zu können, symbolisiert durch das weiße Chorhemd, das der Seminarist über dem schwarzen Priestergewand tragen wird.
Zum ganzen Artikel Die grosse Mystikerin Teresa von Avila hat immer wieder schmerzvoll ausgerufen: „Mein Jesus wird nicht geliebt, weil er nicht genug gekannt wird!” Diese Worte sind leider sehr wahr, heute mehr denn je! Und wir können nichts Nützlicheres tun, als unseren Herrn und Heiland noch mehr zu betrachten, damit wir eine tiefere innere Erkenntnis von ihm und seiner unendlichen Liebe zu uns erlangen und so zu einer größeren Gottesliebe gelangen.
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