Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer

Rund 15.000 Gläubige haben im mexikanischen Bundesstaat Zacatecas des 100. Jahrestags der Hinrichtung von vier katholischen Märtyrern gedacht. Die Gedenkfeier fand an den sogenannten Heiligen Orten von Chalchihuites statt, wo die vier Märtyrer am 15. August 1926 erschossen worden waren. Die Hinrichtungen fanden zu Beginn des sogenannten Cristero-Krieges (1926-1929) statt. Auslöser waren antiklerikale Maßnahmen des damaligen Präsidenten Plutarco Elías Calles.

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Geschichte: Frühchristliche Mosaike

Fast fünfzig Jahre lang lag er wieder unter der Erde verborgen – jetzt kommt er ans Licht: der Mosaikboden einer frühchristlichen Kapelle in Istrien, in den sich ein Ehepaar vor rund 1600 Jahren als „große Sünder„ verewigte. Felicianus und Ingenua wollten in Demut verschwinden – und wurden gerade dadurch unsterblich. Ihre Geschichte führt mitten hinein in die wechselvolle Vergangenheit einer Halbinsel, auf der sich Römer, Slawen, Venezianer und Habsburger die Klinke in die Hand gaben.

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Tradition: Der Mensch kann sich nicht selbst retten

Der fünfte Teil des am 24. Juni 2026 veröffentlichten katholischen Glaubensbekenntnisses der Priesterbruderschaft St. Pius X. erinnert an die Realität der Erbsünde und an die tiefe Wunde, die sie der menschlichen Natur zugefügt hat. Es wird – entgegen dem modernen Naturalismus – bekräftigt, dass weder der Fortschritt, die Kultur noch die Wissenschaft den Menschen retten können: Er braucht die Erlösung und die Gnade Christi.

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Geistliches: Gottes Liebe zu uns verstehen

Der gläubige Katholik hört und liest jeden Sonntag in der Messe Auszüge aus der Heiligen Schrift. Die Gewohnheit kommt und mit ihr die Unaufmerksamkeit. Diese Nachlässigkeit ist schädlich. Denn was ist die Heilige Schrift anderes als eine Abfolge von Briefen, die vom Herzen Gottes inspiriert sind und in denen er sich seinen Geschöpfen offenbart? Um diese Briefe zu lesen, muss man zuvor den Geist besitzen, der sie inspiriert hat. Von Pater François Delmotte (FSSPX).

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Geistliches: Gottes Liebe in uns

Das Wunder der Heilung der Aussätzigen durch Christus, von dem das Evangelium berichtet, ist ein Bild für die Heilung des Menschen durch die Beichte. Gott kommt bei der Taufe in unsere Seele und heilt uns im Bußsakrament.

„Ist das nicht ein Grund, dass wir uns freuen – eine Glückseligkeit, ein Schatz den wir tragen?“, fragt Pater Heinrich Mörgeli (FSSPX) in dieser Predigt. „Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid?“, schrieb der heilige Paulus. Ist das nicht ein Grund, jeden Tag zu danken, und uns zu freuen, gerade in Zeiten der Trostlosigkeit? Und ist diese Freude mehr als eine irdische Zufriedenheit und sogar ein Weg zur Heiligkeit?

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Erzbischof Viganò: Pachamama-Götzenverehung durch hochrangige Prälaten geht auf interreligiöses Assisi-Treffen zurück

„In Cusco haben in den vergangenen Tagen hochrangige Prälaten der synodalen Kirche – nicht als Zuschauer, sondern als aktive Teilnehmer – an einem heidnischen Ritual zur Anrufung des höllischen Idols der Pachamama teilgenommen, um die bevorstehende Reise von Leo XIV. nach Peru vorzubereiten.“

„Es handelt sich um denselben Götzenkult, mit dem Bergoglio das Erste Gebot verletzt und die Vatikanischen Gärten sowie den Petersdom entweiht hat und den Robert Prevost bereits als junger Augustiner praktiziert hatte. Der Same wurde am 27. Oktober 1986 in Assisi gesät; die Ernte sehen wir heute, wenn ein Beamter des Dikasteriums für die Glaubenslehre und ein Weihbischof mit sichtbarer Hingabe Kokablätter einem Anden-Götzen darbringen, dem noch heute Menschenopfer dargebracht werden“, schreibt Erzbischof Viganò.

„An diejenigen, die sich noch immer fragen, ob es in dieser Struktur, die den Namen ‚Katholische Kirche‘ trägt, aber deren Wesen verraten hat, noch ‚Zeichen der Katholizität‘ gibt, frage ich: Wie würden die Märtyrer des Glaubens diese Apostasie des Klerus und der Führungsspitzen der konziliar-synodalen Kirche beurteilen?“, so der Bischof.

Wie vor einigen Monaten bekannt wurde, nahm der damalige Pater Robert Prevost 1995, als er noch Augustinerpater war, an einem offiziellen theologischen Symposium in São Paulo in Brasilien teil, dessen Programm ein Ritual zu Ehren von Pachamama, der „Mutter Erde“, vorsah. Es gibt Fotos, auf denen der zukünftige Papst während des götzendienerischen Pachamama-Ritus kniend zu sehen ist.

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Peru: Starkes Erdbeben erschüttert die Stadt, in der der Vatikan-Vertreter den Pachamama-Kult praktizierte

Ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 6,7 war am Donnerstagnachmittag in Cusco in Peru zu spüren – eine Woche, nachdem ein Vertreter des Vatikans dort gemeinsam mit zwei katholischen Bischöfen an einem Pachamama-Ritual teilgenommen hatte.

Das ungewöhnlich starke Erdbeben, das sich am 20. August in der Nähe von Arequipa ereignete, war laut Nachrichtenagenturen für etwa 2,4 Millionen Menschen spürbar, führte jedoch zu keinen Todesfällen und nur minimalen Verletzungen sowie geringen Sachschäden.

Genau eine Woche zuvor, am 13. August, nahm im Rahmen einer Konferenz in derselben Stadt im Vorfeld des für November geplanten Besuchs von Papst Leo XIV. in dem Land nahm Monsignore Jordi Bertomeu, ein Priester und Kirchenrechtler, der im Dikasterium für die Glaubenslehre tätig ist und als päpstlicher Kommissar für Fälle sexuellen Missbrauchs durch Geistliche fungiert, aktiv an einem Andenritual zu Ehren der Pachamama teil, bei dem Kokablätter und Speiseopfer dem Götzen dargebracht wurden.

Erdbeben wurden in der Vergangenheit stets mit Gottes göttlicher Strafe für Sünden in Verbindung gebracht.

Ein Video zeigte, wie Monsignose Bertomeu Kokablätter zu den rituellen Opfergaben legte. Bischof Lizardo Estrada Herrera, Generalsekretär der Lateinamerikanischen und karibischen Bischöfe, und Bischof Miguel Ángel Cadenas aus Iquitos in Peru waren ebenfalls bei dem heidnischen Ritual anwesend.

Die Veranstaltung hatte zum Ziel, „in einen Dialog zu treten, ihre Forderungen zu teilen und Vereinbarungen in Bezug auf Menschenrechte und das Gemeinwohl zu treffen“, wobei folgende Gruppen zusammenkamen: Vertreter*innen sozialer Organisationen, indigener und bäuerlicher Gemeinschaften, Frauen- und Jugendgruppen, LGBTIQ+-Personen, Menschen mit Behinderungen, Menschenrechts- und Umweltschützer*innen, Angehörige von Opfern staatlicher Gewalt sowie Glaubensgemeinschaften.

Somit wurde die Veranstaltung nicht nur mit der götzendienerischen Verehrung einer heidnischen Gottheit eröffnet, sondern fand auch in Zusammenarbeit mit LGBT-Gruppen statt, um diese in die Förderung der ‚Menschenwürde‘ und der ‚Menschenrechte‘ einzubeziehen.

Auch wenn dieses Erdbeben vielleicht nicht das Ergebnis einer Strafe Gottes ist, kann diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden. Die katholische Kirche lehrt, dass infolge des Sündenfalls das Böse in die Welt Einzug hielt und die Natur beeinflusste, wodurch die Möglichkeit von Naturkatastrophen entstand. Tatsächlich sehen wir im Buch Genesis, wie Gott die Welt für ihre schweren Sünden bestraft, indem er sie durch die große Flut, die Sintflut, vernichtet und nur Noah und seine Familie verschont.

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USA: Ordensschwestern nach Intervention des Vatikans wegen zu großer Traditionstreue aufgelöst

Der „konservative“ Bischof Earl K. Fernandes von Columbus hat die „Children of Mary“, eine traditionelle Gemeinschaft von Ordensschwestern mit Sitz in Newark im US-Bundesstaat Ohio aufgelöst. In seinem Schreiben führt Bischof Fernandes allgemeine Probleme hinsichtlich der Ausbildung und des Gemeinschaftslebens an. Er erklärt, das Dikasterium für Institute des geweihten Lebens in Rom habe ihm mitgeteilt, dass die Gemeinschaft niemals als Institut diözesanen Rechts anerkannt werden würde. Doch anonyme Quellen aus dem Umfeld der Gemeinschaft berichteten, dass das eigentliche Problem darin bestand, dass die Ausbildung und Katechese der Schwestern als zu traditionell angesehen wurden.

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