Kardinal Jean-Paul Vesco ist ein passionierter Langstreckenläufer. Bei der allmorgendlichen Entscheidung zwischen Laufen und Kapelle entscheidet er sich meist für das Laufen. Der Erzbischof von Algier schnürt lieber die Laufschuhe als das Zingulum.
Zum ganzen Artikel „In einer Zeit, die den Sinn für den Körper verloren hat – die ihn vergöttert und zugleich entweiht, die ihn manipuliert und in Ideologien auflöst, die dem Plan des Schöpfers fremd sind –, erinnert uns das Fest der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria in den Himmel daran, dass der Körper des Menschen kein Zufallsprodukt ist, von dem sich die Seele befreien möchte, sondern ein wesentlicher Bestandteil jener Person, die Christus durch seine eigene Menschwerdung vollständig zu erlösen gekommen ist. Maria, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde, ist die Erstlingsfrucht und die Garantie unserer eigenen Auferstehung: ein Pfand, das keine moderne Philosophie, keine flüchtige Theologie, keine Äußerung unvorstellbarer Kardinäle jemals aus dem Glaubensbekenntnis, das wir bekennen, tilgen kann.“
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