Papst Franziskus brach mit der vatikanischen Tradition, indem er Frauen in Positionen berief, die in der Praxis lange Zeit Geistlichen vorbehalten waren. Leo XIV. macht diesen Durchbruch nun zur gängigen Praxis. In etwas mehr als einem Jahr hat er von seinem Vorgänger ernannte Frauen bestätigt, weitere befördert und zahlreiche Frauen in verschiedene Positionen im gesamten Vatikan berufen.
Zum ganzen Artikel Leo XIV. ist vom Modemagazin „Vanity Fair“ in die Liste der bestgekleideten Persönlichkeiten aufgenommen worden. Er fällt laut dem Magazin durch seinen unkonventionellen Stil auf und trage im Alltag immer wieder lässige Baseballkappen. Unter den zehn von dem Modemagazin gekürten finden sich Künstler, Sportler, Designer und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Zum ganzen Artikel Kardinal Sarah erklärte in einem heute erschienenen Interview, dass der Zugang zu „Ritusformen, die seit Jahrhunderten bestehen, niemals durch Dekrete künstlich eingeschränkt“ werden dürfe. Ohne ausdrücklich auf den Novus Ordo Bezug zu nehmen, merkte der Kardinal an, dass ein Ritus, der dem Glauben nicht diene, von selbst aussterben werde.
Zum ganzen Artikel US-Präsident Donald Trump hat Dr. Heidi Overton, Ärztin und Beraterin des Weißen Hauses für Gesundheitspolitik, als nächste Direktorin der Arznei- und Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) nominiert. Lebensschützer haben die Nominierung begrüßt. Sie hoffen darauf, dass Overton die unter Präsident Biden liberalisierte Abgabe von Abtreibungspillen wieder strenger regelt.
Zum ganzen Artikel Die Verfolgung der katholischen Tradition und der normalen Katholiken wird von Tag zu Tag weltweit größer. Nun hat die Diözese Graz-Seckau das jährliche Rosenkranzgebet (Rosenkranz, Lauretanische Litanei, Marienlieder, Segen) am 1. Sonntag im Oktober in der Basilika Mariazell verboten.
Zum ganzen Artikel In einem gemeinsamen Aufruf hat der emeritierte Lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, gemeinsam mit dem emeritierten lutherischen Würdenträger und dem griechisch-orthodoxen Erzbischof Palästinas Christen dazu aufgefordert, ihre Heimat nicht zu verlassen. „Bleibt standhaft und flieht nicht. Habt Mut und gebt nicht auf“, hieß es in der Erklärung.
Zum ganzen Artikel Der Jesuit und bekannte Kirchenkommentator Pater Thomas Reese hat mit einem provokanten Meinungsbeitrag für Aufsehen gesorgt. In der Form einer fiktiven Beichte schildert er darin seine ablehnende Haltung gegenüber der überlieferten Heiligen Messe.
„Die alte Messe ist wie ein Zombie“, schreibt er: „Als wir vom Latein zur Landessprache übergingen, dachten wir, sie sei tot, aber sie taucht immer wieder auf. Wir dachten, sie würde in Vergessenheit geraten oder die Menschen würden sich damit zufrieden geben, eine lateinische Version der neuen Liturgie zu besuchen. Dem ist jedoch nicht so.“
Reese betont zwar, dass er nicht die Gläubigen verachte, die diesen Ritus besuchen. Sein Unmut richte sich vielmehr gegen jene, die die nachkonziliare Messe ablehnen und sich gegen zentrale Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils stellen – etwa Ökumene, soziale Gerechtigkeit und die stärkere Rolle der Laien in der Kirche. „Das ist ein Grund, warum ich Probleme mit den sogenannten Konservativen habe: Wenn sie Traditionalisten sein wollen, sollten sie dem Konzil und den Päpsten gehorsam sein, die die Liturgie in der Landessprache gefördert haben”, so Reese.
Der Autor erinnert daran, wie er selbst als Seminarist den Übergang von der lateinischen zur landessprachlichen Liturgie in den 1960er Jahren erlebte. Damals habe er die Reform aus Gehorsam gegenüber Konzil und Päpsten akzeptiert – ein Gehorsam, den er nun von traditionalistischen Kreisen einfordert, obwohl er selbst in anderen kirchlichen Fragen, etwa bei der Priesterweihe von Frauen oder dem Zölibat, von der offiziellen Lehre abweicht.
Inhaltlich verteidigt Reese die Liturgiereform mit dem Argument, die Messe habe sich im Laufe der Kirchengeschichte stets gewandelt. Liturgiewissenschaftler widersprechen dieser Darstellung: Frühere Veränderungen seien organisch und graduell erfolgt, während die Reform nach dem Konzil wesentliche Elemente der überlieferten Liturgie in kurzer Zeit ersetzt habe.
Auch die von Reese favorisierte Neuübersetzung der Wandlungsworte ist umstritten: Sie übersetzt die Worte Christi über sein vergossenes Blut nicht wortgetreu. Tatsächlich wurde diese Übersetzung von namhaften Prälaten und Autoren als problematisch kritisiert, da sie die Worte Christi während der Wandlung des Weins falsch wiedergibt. Während Christus sagte, sein Blut werde „für viele vergossen“, lässt die Neuübersetzung den Priester sagen, sein Blut werde „für euch und für alle vergossen“.
Zum ganzen Artikel Das am 24. Juni 2026 veröffentlichte katholische Glaubensbekenntnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird hier in mehreren Folgen vorgestellt. In diesem sechsten Teil wird bekannt, dass Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, der einzige Mittler und Erlöser der Menschheit ist. Durch sein Opfer am Kreuz hat er das Heil für alle verdient, doch dieses muss im Glauben, in der Bekehrung und in der Gnade empfangen werden: Nicht alle werden allein durch diese Tatsache gerettet.
Zum ganzen Artikel Das starke Wachstum der von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreuten Gemeinde in Jacksonville hat dazu geführt, dass die Kapelle mittlerweile zu klein geworden ist. Um dem Zustrom gerecht zu werden, restauriert die Bruderschaft eine hundert Jahre alte katholische Kirche, die Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Pompeji geweiht ist und Platz für mehr als 400 Gläubige bieten wird.
Zum ganzen Artikel