Die argentinische Zeitung „La Nación“ berichtet, dass sich der geplante Besuch von Papst Leo XIV. in Argentinien als konsequente Fortsetzung der pastoralen Schwerpunkte und des Stils von Papst Franziskus abzeichnet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Armen, den Arbeitern, den Gefangenen und den marginalisierten Gemeinschaften liegt.
Zum ganzen Artikel Caroline Vermeulen, Belgiens neue Botschafterin beim Heiligen Stuhl, überreichte am 27. August Papst Leo XIV. ihr Beglaubigungsschreiben. Die belgische Diplomatin hat sich im Laufe ihrer Karriere wiederholt für Initiativen zugunsten von Homosexuellen eingesetzt. Das Pressebüro des Heiligen Stuhls veröffentlichte biografische Angaben zu Vermeulen und bestätigte ihre Audienz bei Papst Leo XIV., gab jedoch keine Einzelheiten zu ihrem Gespräch bekannt.
Zum ganzen Artikel In seiner jüngsten Angelusansprache vom 23.08.2026 führte Leo XIV. eine verwirrende Dichotomie ein, um die „religiösen Gewissheiten“ in Frage zu stellen:
„Meine Lieben, lernen wir, uns nicht in unseren Überzeugungen und religiösen Gewissheiten zu verschließen, damit wir offen bleiben für eine authentische Beziehung zu Christus“, sagte der Papst. Da könnte sich sofort jemand fragen: Wenn der Papst die religiöse Gewissheit nicht lehrt und nicht verkörpert, was ist dann seine Aufgabe?
„Manchmal begnügt man sich beim christlichen Glauben mit „Hörensagen“, mit Gemeinplätzen, mit dem, was uns vielleicht sogar in guter Absicht weitergegeben wurde; doch Jesus ruft uns zu einer persönlichen Antwort auf, dazu, ihn aus nächster Nähe kennenzulernen, uns von der Freundschaft mit ihm tiefgreifend prägen zu lassen – in einer immer neuen Begegnung, die von uns auch verlangen kann, neue Wege zu beschreiten und andere Entscheidungen zu treffen als die, die wir uns vorgestellt haben“, fuhr Leo XIV. fort.
„Dies gilt sowohl für unseren persönlichen Weg als auch für den Weg der Kirche und für pastorale Entscheidungen, wo wir manchmal meinen, es reiche aus, so weiterzumachen wie bisher. Es ist jedoch wichtig, uns oft zu fragen: Wer ist der Herr für mich? Kenne ich ihn wirklich? Was fordert sein Evangelium heute von mir? Welche Schritte sollte ich gehen und welche Entscheidungen sollte ich treffen?“
Für einen Katholiken gab es nie einen Gegensatz zwischen der Gewissheit der eigenen Religion – die bis vor kurzem als die einzig wahre galt – und einer „authentischen Beziehung zu Christus“.
Die Kirche, so wurde uns gelehrt, sei von ihm selbst gegründet worden und sei seine Braut. Und der Papst ist theoretisch genau derjenige, der die Brücke zwischen Erde und Himmel schlägt.
Doch derjenige, der die Brücke baut, sagt uns, dass sie einsturzgefährdet ist. Er sagt uns also, dass wir sie nicht überqueren sollen. Einmal mehr wird der einzige Grundpfeiler der heutigen katholischen Hierarchie deutlich: Sie glaubt, nicht zu glauben. Sie weiß, dass sie nicht glaubt. Und sie sagt es auch.
Es ist klar, dass der heilige Weg, an dem wir festhalten, verlassen wurde. Rom will die von Gott gewiesene Brücke nicht mehr überqueren, sondern woanders hingehen, vielleicht den Fluss gar nicht erst queren. Die Kirche will aus sich selbst heraustreten, will ihre Aufgabe und ihr Volk verlassen, will vergessen, welcher Weg gewiesen wurde.
Und der Weg, die Wahrheit und das Leben sind eins: Christus. Sie haben ihn entthront, sie haben ihn verlassen. Sie verlangen von uns, dasselbe zu tun. Das wird niemals geschehen.
Zum ganzen Artikel Fast 3.000 Menschen haben eine Petition gegen den geplanten Abbruch des Heilig-Blut-Altars in der Basilika Weingarten unterzeichnet. Der Kirchengemeinderat St. Martin hatte im März in nichtöffentlicher Sitzung den Entwurf für einen neuen Altarraum beschlossen.
Zum ganzen Artikel Bargeldzahlungen sind in Deutschland zumindest im Einzelhandel und in der Gastronomie noch die Regel. Digitale Bezahlsysteme wie Kreditkarten, PayPal oder Apple Pay gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Dies hat zur Folge, dass Bargeldzahlungen längst nicht mehr überall akzeptiert werden.
Zum ganzen Artikel In der kanadischen Provinz New Brunswick ist eine katholische Holzkirche bei einem Feuer am Montag vollständig niedergebrannt. Laut Medienberichten wurde ein 68-jähriger Mann wegen Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen. Die Behörden werfen ihm vor, das in den frühen Morgenstunden ausgebrochene Feuer vorsätzlich gelegt zu haben.
Zum ganzen Artikel In einem Interview mit dem italienischen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X., das am 11. August 2026 veröffentlicht wurde, erläutert Pater Daniele Di Sorco die Grenzen der päpstlichen Unfehlbarkeit und die verschiedenen Ebenen des Lehramts des Papstes.
Zum ganzen Artikel Das am 24. Juni 2026 veröffentlichte katholische Glaubensbekenntnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird hier in mehreren Folgen vorgestellt. Dieser siebte Teil erinnert an den einzigartigen Platz, den Gott der allerseligsten Jungfrau Maria im Heilswerk zugedacht hat: Mutter Gottes, immer Jungfrau, Miterlöserin und universelle Mittlerin. Ihre Privilegien im Namen der Ökumene herabzusetzen, bedeutet nicht, Christus intensiver zu ehren, sondern die von Gott gewollte Ordnung zu verkennen.
Zum ganzen Artikel „Nichts ist geeigneter, unseren Verstand von Unwissenheit und unseren Willen von seinen verderbten Anhänglichkeiten zu reinigen, als das Gebet, das unseren Verstand in die Helle göttlichen Lichtes rückt und unseren Willen der Wärme göttlicher Liebe aussetzt. Verwende darauf täglich eine Stunde vormittags, womöglich am Morgen; nach der Nachtruhe ist dein Geist beweglicher und frischer. Verwende nicht mehr als eine Stunde darauf, außer dein geistlicher Vater bestimmt es ausdrücklich anders.“ (hl. Franz von Sales)
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