Heute hat Papst Leo XIV. den 65-jährigen Bischof Crispin Barrete Varquez zum neuen Bischof von Tagbilaran auf den Philippinen ernannt. Seit 2007, also seit fast zwei Jahrzehnten, ist er Bischof von Borongan. Im Oktober 2025 wies Bischof Varquez alle Pfarreien seiner Diözese an, Menschen mit „unterschiedlichen sexuellen Orientierungen“ in inklusive Laiendienste einzubeziehen.
Zum ganzen Artikel Erzbischof Renzo Pegoraro, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, vertritt die Auffassung, dass Katholiken einem Gesetz, das in Italien den assistierten Suizid erlaubt, moralisch zustimmen könnten. Leo XIV. ernannte Erzbischof Pegoraro am 27. Mai 2025. Bereits seit einem Jahrzehnt war er wegen gravierender Abweichungen von der katholischen Lehre in Fragen des Lebens in die Kritik geraten, darunter Äußerungen, wonach Verhütung unter bestimmten Umständen moralisch zulässig sein könnte.
Zum ganzen Artikel Kardinal Walter Brandmüller hat klargestellt, dass moderne synodale Prozesse keine Synode im eigentlichen Sinn sind. Vor diesem Hintergrund sollten Begriffe wie „Synodalität“ vermieden werden. Es liegt auf der Hand, dass die Einrichtung von synodalen Gremien mit Laienbeteiligung „aus dem Bestreben resultiert, weltliche Strukturen und demokratische Verfahren mehr oder weniger unkritisch in das kirchliche Leben zu übernehmen, um mit der Zeit zu gehen“, so der Kardinal.
Zum ganzen Artikel 2024 wurde die „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun hat das französische Gesundheitsministerium den „Fahrplan Nationale Strategie für sexuelle Gesundheit 2026–2030“ herausgegeben, der eine weitere Verlängerung der gesetzlichen Abtreibungsfrist sowie die Abschaffung der besonderen Gewissensklausel für medizinisches Personal vorsieht.
Zum ganzen Artikel Knapp die Hälfte der Österreicher hat in einer neuen Umfrage angegeben, dass sie Menschen muslimischen Glaubens als unmittelbare Nachbarn sehr oder eher stören würden. Noch größer ist die Ablehnung gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen. 63 Prozent hätten sie ungern als Nachbarn.
Zum ganzen Artikel Der FPÖ-Bürgermeister im oberösterreichischen Wels stattete alle Klassen mit Kreuzen aus. Grund für die Kruzifix-Offensive war, dass in der Hälfte der Klassen das nach Schul- und Ausstattungsverordnung vorgesehene Kreuz fehlte. Mit dieser Maßnahme hat der Bürgermeister nicht nur dem Gesetz entsprochen, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die abendländische Kultur gesetzt.
Zum ganzen Artikel Bei der jährlichen Wallfahrt von Bevagna nach Assisi des italienischen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde den Gläubigen am Sonntag, den 6. September 2026, der Zutritt zur Basilika des hl. Franziskus verwehrt. Die Pilger wollten den Weg traditionell mit dem gemeinsamen Gesang des Credo in der Kirche abschließen.
Die Verantwortlichen der Basilika sowie der Bischof von Assisi begründeten die Entscheidung mit dem veränderten kirchenrechtlichen Status der Bruderschaft seit den Bischofsweihen vom 1. Juli 2026, in deren Folge sie als schismatisch und exkommuniziert eingestuft werde. Einzelne Gläubige oder kleine Gruppen dürften die Kirche betreten, ein öffentlicher Einzug als Gemeinschaft sei jedoch nicht gestattet worden.
Der italienische Distriktobere, Pater Gabriele d'Avino, lehnte dieses Angebot ab und hielt seine Abschlussansprache stattdessen auf dem Vorplatz der Basilika. Darin verwies er auf die für den 27. Oktober 2026 geplante Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des interreligiösen Treffens von Assisi, das 1986 unter Papst Johannes Paul II. stattgefunden hatte und 2011 von Benedikt XVI. erneut begangen wurde. Bei dieser Feier dürften Vertreter zahlreicher anderer Religionen – von Muslimen über Juden und Protestanten bis zu Hindus, Buddhisten und Anhängern animistischer Kulte – öffentlich in den Kirchen der Stadt beten, während der katholischen Priesterbruderschaft dieses Recht verweigert werde.
Die Pilger sangen das Credo schließlich öffentlich auf dem Kirchenvorplatz. Der Vorfall wird als Beleg dafür gewertet, dass das Prinzip der Religionsfreiheit in der Praxis bedeutet, dass die Wahrheit toleriert wird, wenn die Gläubigen sie im Innersten ihres Herzens tragen, nicht jedoch, wenn sie öffentlich bekundete wird.
Video ansehen In einem Interview mit dem italienischen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. erläutert Pater Daniele Di Sorco, wie das Verhalten kirchlicher Hirten – oftmals eindrücklicher als offizielle Lehrtexte – bei den Gläubigen Vorstellungen vermitteln kann, die im Widerspruch zur überlieferten Lehre der Kirche stehen.
Zum ganzen Artikel