Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Tradition: Bericht über die nationale Fulda-Wallfahrt 2026

1954 versammelten sich rund 100.000 Katholiken in Fulda, um der ersten Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch die deutschen Bischöfe, angeführt von Joseph Kardinal Frings, beizuwohnen. Das Land stand vor großen Herausforderungen, da es immer noch von den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnet war. Mehr als 70 Jahre später erneuerte am 6. September 2026 die Priesterbruderschaft St. Pius X. am selben Ort diese Weihe.

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Geistliches: Aus dem Glauben leben – S.E. Bischof Pascal Schreiber über Prüfung, Treue und Zeugnis

„War es eine fruchtbare Wallfahrt?„ Mit dieser Frage eröffnet S.E. Bischof Pascal Schreiber seine Predigt zum Thema „Für eine wahre Erneuerung im Glauben“. Er spricht über die Stufen des geistlichen Lebens, den Mut zum öffentlichen Glaubenszeugnis und die Hoffnung, die aus dem Glauben erwächst – besonders für junge Menschen, die heute vermehrt den Weg zur katholischen Wahrheit finden.

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Leo XIV. befördert einen Bischof, der sich für Homosexuelle in Laienämtern stark machte

Heute hat Papst Leo XIV. den 65-jährigen Bischof Crispin Barrete Varquez zum neuen Bischof von Tagbilaran auf den Philippinen ernannt. Seit 2007, also seit fast zwei Jahrzehnten, ist er Bischof von Borongan. Im Oktober 2025 wies Bischof Varquez alle Pfarreien seiner Diözese an, Menschen mit „unterschiedlichen sexuellen Orientierungen“ in inklusive Laiendienste einzubeziehen.

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Der von Leo XIV. ernannte Präsident der „Päpstlichen Akademie für das Leben“ ebnet den Weg für Sterbehilfe

Erzbischof Renzo Pegoraro, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, vertritt die Auffassung, dass Katholiken einem Gesetz, das in Italien den assistierten Suizid erlaubt, moralisch zustimmen könnten. Leo XIV. ernannte Erzbischof Pegoraro am 27. Mai 2025. Bereits seit einem Jahrzehnt war er wegen gravierender Abweichungen von der katholischen Lehre in Fragen des Lebens in die Kritik geraten, darunter Äußerungen, wonach Verhütung unter bestimmten Umständen moralisch zulässig sein könnte.

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Kardinal Brandmüller: „Synodalität ist Ausdruck einer zunehmenden Säkularisierung des Kirchenverständnisses“

Kardinal Walter Brandmüller hat klargestellt, dass moderne synodale Prozesse keine Synode im eigentlichen Sinn sind. Vor diesem Hintergrund sollten Begriffe wie „Synodalität“ vermieden werden. Es liegt auf der Hand, dass die Einrichtung von synodalen Gremien mit Laienbeteiligung „aus dem Bestreben resultiert, weltliche Strukturen und demokratische Verfahren mehr oder weniger unkritisch in das kirchliche Leben zu übernehmen, um mit der Zeit zu gehen“, so der Kardinal.

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Österreich: Wels stattet alle 238 Klassen mit Kreuzen aus

Der FPÖ-Bürgermeister im oberösterreichischen Wels stattete alle Klassen mit Kreuzen aus. Grund für die Kruzifix-Offensive war, dass in der Hälfte der Klassen das nach Schul- und Ausstattungsverordnung vorgesehene Kreuz fehlte. Mit dieser Maßnahme hat der Bürgermeister nicht nur dem Gesetz entsprochen, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die abendländische Kultur gesetzt.

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Italien: In Assisi dürfen falsche Religionen in die Kirchen, die FSSPX muss draußen bleiben

Bei der jährlichen Wallfahrt von Bevagna nach Assisi des italienischen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde den Gläubigen am Sonntag, den 6. September 2026, der Zutritt zur Basilika des hl. Franziskus verwehrt. Die Pilger wollten den Weg traditionell mit dem gemeinsamen Gesang des Credo in der Kirche abschließen.

Die Verantwortlichen der Basilika sowie der Bischof von Assisi begründeten die Entscheidung mit dem veränderten kirchenrechtlichen Status der Bruderschaft seit den Bischofsweihen vom 1. Juli 2026, in deren Folge sie als schismatisch und exkommuniziert eingestuft werde. Einzelne Gläubige oder kleine Gruppen dürften die Kirche betreten, ein öffentlicher Einzug als Gemeinschaft sei jedoch nicht gestattet worden.

Der italienische Distriktobere, Pater Gabriele d'Avino, lehnte dieses Angebot ab und hielt seine Abschlussansprache stattdessen auf dem Vorplatz der Basilika. Darin verwies er auf die für den 27. Oktober 2026 geplante Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des interreligiösen Treffens von Assisi, das 1986 unter Papst Johannes Paul II. stattgefunden hatte und 2011 von Benedikt XVI. erneut begangen wurde. Bei dieser Feier dürften Vertreter zahlreicher anderer Religionen – von Muslimen über Juden und Protestanten bis zu Hindus, Buddhisten und Anhängern animistischer Kulte – öffentlich in den Kirchen der Stadt beten, während der katholischen Priesterbruderschaft dieses Recht verweigert werde.

Die Pilger sangen das Credo schließlich öffentlich auf dem Kirchenvorplatz. Der Vorfall wird als Beleg dafür gewertet, dass das Prinzip der Religionsfreiheit in der Praxis bedeutet, dass die Wahrheit toleriert wird, wenn die Gläubigen sie im Innersten ihres Herzens tragen, nicht jedoch, wenn sie öffentlich bekundete wird.

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