Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Erziehung: Eltern müssen an einem Strang ziehen

Kinder entdecken sehr schnell, welcher ihrer beiden Elternteile weniger streng ist oder eher dazu neigt, ihren Launen nachzugeben… und sie nutzen das aus. Doch auf Dauer geht das zulasten ihrer Erziehung. Es ist daher von größter Bedeutung, dass beide Ehepartner ihre erzieherischen Ansätze aufeinander abstimmen. Das beste Mittel dazu besteht darin, sich Zeit zu nehmen, um über die Kinder und ihre Erziehung zu sprechen.

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Tradition: Der Fernkatechismus der Schwestern der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Für den hl. Pius X. war der Unterricht der Kinder im katholischen Glauben der Schlüssel zur Lösung der Glaubenskrise. Und S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre sagte: „Der Fernkatechismus ist meiner Ansicht nach ein ganz wunderbares Werk. Er könnte sogar den Erwachsenen von Nutzen sein. ... Dieser Katechismus ist sehr gut gemacht. Die Schwestern haben da ein wunderbares Werkzeug geschaffen. ... Auch die Erwachsenen haben es nötig, die Einfachheit des Glaubens wiederzufinden, wie er ihren Kinder dargeboten wird.“

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Geistliches: „Vom Holz herab nun herrschet Gott“

Am Fest der Kreuzerhöhung (14. September) gedenken wir der Geschehnisse im Jahr 325 - also vor 1700 Jahren - als Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, das Kreuz Christi in einer Zisterne vor den Toren Jerusalems gefunden hatte. In einer feierlichen Prozession wurde es in die Stadt gebracht und in der Privatkapelle der Kaiserin zur allgemeinen Verehrung aufgestellt. Zehn Jahre später, am 14. September 335 wurde über der Auffindungsstelle des hl. Grabes die Grabeskirche eingeweiht.

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Erzbischof Viganò verurteilt vatikanisches Dokument als „gnostische Parodie des Glaubens“

Erzbischof Carlo Maria Viganò hat scharf auf ein neues Dokument der Internationalen Theologenkommission reagiert, das sich mit der Beziehung zwischen Schöpfung und dem dreieinigen Gott befasst. Anlass ist Passage 52 des kürzlich veröffentlichten Textes, in dem der Panentheismus – die Vorstellung, die Welt existiere „in“ Gott, während Gott sie zugleich übersteige – als mögliche philosophisch-theologische Perspektive dargestellt wird, ohne klar verworfen zu werden.

Auf der Plattform X griff Viganò das Dokument frontal an. Die Anerkennung des Panentheismus durch den Heiligen Stuhl sei kein harmloses pastorales „Update“, sondern der folgerichtige Höhepunkt jener modernistischen Entwicklung, die die Erlösung im gnostischen Pantheismus und die Gnade in einer pelagianischen Selbstgenügsamkeit auflösen wolle.

Werde das Universum für wesenhaft göttlich erklärt und erlöse sich die Menschheit durch eine kollektive evolutionäre Entwicklung, so verliere das Kreuz seine tragische Notwendigkeit – die Kirche selbst reduziere sich dann auf eine bloße Dienerin der Geschichte, eine überflüssige Sozialagentur im Dienst weltlicher Interessen, so der Erzbischof.

Gegen diese subtile gnostische Parodie des Glaubens, die die Materie vergöttliche, um allein die Wunde der Erbsünde zu verschleiern und die göttliche Majestät zu schmälern, seien die Katholiken heute mehr denn je zum Widerstand aufgerufen.

Es gelte, sich zu bilden und mit Nachdruck die absolute Transzendenz des Schöpfers, die dramatische Realität des Sündenfalls und die vollkommene Angemessenheit des Opfers Christi zu bekräftigen. So könne jeder Gläubige dazu beitragen, die schwere Krise der päpstlichen Autorität zu überwinden, die die Kirche gegenwärtig durchlebe – in der unerschütterlichen Gewissheit, dass trotz zeitweiliger Verfehlungen ihrer Hierarchien die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden.

Das kritisierte Dokument trägt den Titel „Sorge für das Gemeinsame Haus: Eine verantwortungsvolle und brüderliche Antwort auf den dreifaltigen Gott“ und stammt von der Internationalen Theologenkommission. In einer Fußnote beruft es sich positiv auf Pierre Teilhard de Chardin, dessen kosmische Evolutionslehre von vielen Theologen als panentheistisch nahestehend eingestuft wird – eine Position, die das Heilige Offizium 1962 mit einem Monitum, einer Warnung, belegt hatte.

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Großbritannien: Parlament stoppt Gesetz zur Sterbehilfe

Der britische Gesetzentwurf zur Legalisierung der assistierten Sterbehilfe für unheilbar kranke Menschen ist im Unterhaus des Parlaments in London gescheitert. In der zweiten Lesung am Freitag stimmten 270 Abgeordnete für den „Terminally Ill Adults (End of Life) Bill“, 286 dagegen. Damit wurde das Vorhaben mit einer Mehrheit von 16 Stimmen abgelehnt.

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Brasilien: Bischof glaubt an eine „Göttin“ und bekennt sich zu „aller sexuellen Vielfalt“

Bischof José Valdeci Santos Mendes aus Brejo im Bundesstaat Maranhão leitete am 7. September, dem brasilianischen Unabhängigkeitstag, eine Eucharistiefeier in der Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis. Nach der Kommunion und vor dem Schlusssegen verlasen zwei junge Männer das „Credo der Jugend der kirchlichen Basisgemeinden“. Der Text spricht von einem „Gott/einer Göttin“, der bzw. die als „befreiend und revolutionär“ beschrieben wird. Der Text lehnt den Glauben an eine „hierarchische Kirche“ ausdrücklich ab und „begrüßt zugleich jegliche sexuelle Vielfalt“.

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Geschichte: Er wurde von kommunistischen Partisanen gemartert und sein Leichnam nie gefunden

Die „Foibe-Massaker“ gehören zu den Gräueltaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ressentiment und Hass heraus verübt wurden. In die „Foiben“, tiefe Karsthöhlen im adriatischen Küstengebiet, warfen jugoslawische Partisanen politische Gegner, die der italienischen Bevölkerung von Julisch Venetien, Istrien und Dalmatien angehörten. Unzählige Menschen starben qualvoll in den Höhlen oder ihre Leichname wurden nach der Exekution in ihnen „entsorgt“. Zu den „Foibe“-Opfern gehört auch der italienische Priester Francesco Giovanni Bonifacio, der 2008 in Triest seliggesprochen wurde.

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Tradition: Priestertreffen in Jaidhof, Straning und Maria Roggendorf

Von 7. bis 9. September 2026 fand die dritte Priesterkonferenz des Distrikts Österreich der Priesterbruderschaft St. Pius X. in diesem Jahr statt. 19 Priester der Bruderschaft, 4 assoziierte Priester und zwei mitarbeitende, befreundete Diözesanpriester nahmen daran teil. Auf dem Programm standen unter anderem ein Vortrag des Distriktoberen über das neue, große Jahresthema „Ordnung und Großherzigkeit“.

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