Am Rande der Gebetswache im Stade de France vor der Apostolischen Nuntiatur fand eine alternative Gebetswache statt, bei der Papst Leo XIV. gebeten wurde, einen besseren Zugang zu den Sakramenten und zur Messe im überlieferten Ritus zu gewähren. Katholiken begrüßten Papst Leo XIV. bei seiner Ankunft in der Nuntiatur in Paris und überreichten ihm einen Brief, in dem sie ihn um mehr Kirchen und Ressourcen für die überlieferte Heilige Messe bitten.
Zum ganzen Artikel Leo XVI. hat sich erstaunt über die steigende Zahl der Erwachsenentaufen in Frankreich gezeigt. „Verwundert über Gottes unvorhersehbares Wirken fragen wir, was wir nun tun sollen und wohin uns der Geist führt, um die Katechumenen, die Neugetauften und die Wiedereinsteiger zu begleiten“, erklärte er. Man solle „angesichts der Zahlen der Erwachsenentaufen“ nicht bei „seliger Naivität“ stehenbleiben.
Zum ganzen Artikel Die Leihmutter McKenna West unterliegt in dem Sorgerechtsstreit für das Kind, das sie auf Wunsch der Bestelleltern abtreiben sollte. Der Oberste Gerichtshof der USA will nicht in den Streit um das Sorgerecht für das mit einem schweren Herzfehler geborene Kind eingreifen.
Zum ganzen Artikel In Wien-Favoriten wurde ein 18-jähriger christlicher Influencer auf offener Straße Opfer einer zielgerichteten Attacke. Zwei Schläger sollen den Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben. Der Influencer zitiert in seinen Videos regelmäßig Bibelverse und verkündet seinen christlichen Glauben. Beim Angriff erlitt er Verletzungen an den Rippen, der Hüfte und im Gesicht.
Zum ganzen Artikel Ein vatikanisches Dekret erklärte die von Kardinal Anders Arborelius im Jahr 2024 verhängte Suspendierung eines traditionalistischen Priesters für ungültig, doch die Diözese soll dies Berichten zufolge monatelang vor dem Klerus und den Gläubigen verheimlicht haben.
Zum ganzen Artikel Leo XIV. sprach am Freitagabend während der Vesper in der Kathedrale Notre-Dame über die Liturgie. Schlüsselaussage: „Stellen Sie die Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri und mit der Kirche über Ihre persönlichen Vorlieben, um die Einheit des Volkes Gottes zu fördern.“
Zum ganzen Artikel Nvidia-CEO Jensen Huang hat Warnungen prominenter KI-Forscher vor einem möglichen Aussterben der Menschheit durch künstliche Intelligenz scharf zurückgewiesen. In einem Interview bezeichnete er entsprechende Aussagen als unbegründete Untergangsszenarien.
Ausgangspunkt der Debatte waren Äußerungen eines früheren Anthropic-Forschers. Dieser hatte Anfang September geschrieben, viele Entwickler künstlicher Intelligenz gingen ernsthaft davon aus, dass die Technologie die Menschheit noch in diesem Jahrzehnt auslöschen könnte.
Huang hielt dem entgegen, es bestehe keinerlei Grundlage dafür. Er warnte davor, Menschen unnötig in Angst zu versetzen, und nannte ein solches Vorgehen unverantwortlich. Der Nvidia-Chef stellte sich damit implizit hinter US-Präsident Donald Trump, der zuvor erklärt hatte, die USA benötigten keine zusätzlichen Beschränkungen für künstliche Intelligenz, da bereits weitreichende straf- und aufsichtsrechtliche Befugnisse gegenüber großen Technologiekonzernen bestünden.
Trump sprach von einer koordinierten Kampagne gegen KI und Rechenzentren, von der einzig China profitiere. Huang äußerte sich ähnlich: Bevor neue Gesetze geschaffen würden, sollten zunächst die bereits geltenden Vorschriften – etwa zu Cybersicherheit, unbefugtem Zugriff, Haftung und Produktsicherheit – konsequent angewendet werden. Ein apokalyptisches Narrativ dürfe nicht dazu führen, dass bestehendes Recht ignoriert werde.
Am 24. September war Huang zu einem Abendessen im Weißen Haus geladen, bei dem Trump auch den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping empfing. Künstliche Intelligenz stand laut Trump auf der Agenda des Treffens. Huang berichtete, auch Xi verfolge das Ziel, dass China von der KI-Entwicklung profitiere – vergleichbar mit dem Anspruch der USA auf eigenen wirtschaftlichen Nutzen.
Nvidia stellt unter anderem die spezialisierten H200-Chips her, die große Sprachmodelle antreiben. Trump hatte bereits im Dezember mitgeteilt, den Export dieser Chips an ausgewählte chinesische Kunden unter strengen Sicherheitsauflagen zu genehmigen. Nvidia ist mittlerweile mit über fünf Billionen US-Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt.
Parallel zur öffentlichen Debatte über Huangs Äußerungen mehren sich Berichte über konkrete Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit KI. Anthropic erklärte kürzlich, Wissenschaftler identifiziert zu haben, die die firmeneigenen Modelle für Forschung genutzt hätten, die potenziell der Entwicklung biologischer Waffen dienen könnte – darunter Versuche, gefährliche Krankheitserreger übertragbarer und schädlicher zu machen. Erst im Vormonat war zudem bekannt geworden, dass US-Forscher erstmals mithilfe künstlicher Intelligenz funktionsfähige, in der Natur nicht existierende Viren erzeugt hatten – ein Fortschritt, der medizinisches Potenzial birgt, zugleich aber erhebliche biosicherheitsrelevante Risiken aufwirft.
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