Leo XIV. trauert um Norwegens König Harald V. „Ich spreche Eurer Majestät, den Mitgliedern der königlichen Familie sowie dem ganzen Volk mein tief empfundenes Beileid aus“, heißt es in einem am Freitag vom Vatikan veröffentlichten Beileidsschreiben an den neuen König Haakon VIII. Er werde für die ewige Ruhe des Verstorbenen beten.
Zum ganzen Artikel Nach den neuen von Papst Leo verfügten Bestimmungen kann die Bischofssynode einer unierten Ostkirche ihren Patriarchen bei schwerwiegenden Gründen zunächst zum Rücktritt auffordern. Verweigert er das, führt ein gewählter Interimsvorsitzender eine geheime Abstimmung zur Absetzung durch. Die Maßnahme solle die ökumenischen Beziehungen zu den schismatischen Orthodoxen verbessern.
Zum ganzen Artikel In seinem jüngsten Beitrag rechnet Bischof Strickland mit der wachsenden Sprachlosigkeit der Kirche in Fragen von Ehe und Sexualmoral ab. Seine These: Wo einst klare Worte standen, herrsche heute vielerorts diplomatisches Ausweichen – und das, so Strickland, koste Seelen.
Mit Verweis auf die biblische Erzählung von Sodom und Gomorra sowie auf den Katechismus zeichnet er das Bild einer Kirche, die sich zunehmend scheut, homosexuelle Handlungen beim Namen zu nennen: „Warum weigern sich so viele in der Kirche, selbst in den höchsten Ämtern, diese Sünde beim Namen zu nennen, und verpacken sie stattdessen in Begriffe wie „Gastfreundschaft“? Und warum vermeidet es die Kirche gerade heute, klar und deutlich über homosexuelle Handlungen zu sprechen?“, so Bischof Strickland.
„Hirten haben die heilige Pflicht, klar zu lehren. Die Gläubigen haben das Recht, das Evangelium in seiner ganzen Fülle zu hören – nicht ein Evangelium, das durch die Vorlieben der Kultur umgestaltet wurde, sondern das Evangelium, das Christus durch seine Kirche überliefert hat“, erklärt er.
Besonders scharf geht er mit kirchlichen Dokumenten ins Gericht, die Segnungen für Paare in „irregulären Situationen“ erlauben, sowie mit pastoralen Initiativen für Gläubige, die sich als LGBTQ identifizieren. Für ihn sind das keine Zeichen der Öffnung, sondern Symptome einer Kirche, die sich selbst untreu wird.
Sein Unmut endet nicht bei der Sexualmoral. Strickland spannt den Bogen weiter zu Einschränkungen der traditionellen lateinischen Messe und zum synodalen Reformkurs, den er als schleichende Abkehr von der kirchlichen Tradition erklärt.
„Seit einiger Zeit beobachten Katholiken, die der traditionellen Liturgie, den Andachtsformen und den zeitlosen Lehren der Kirche verbunden sind, wie der traditionellen lateinischen Messe immer mehr Einschränkungen auferlegt werden. Sie sind Zeugen wiederholter Aufrufe, eine neue kirchliche Vision, eine synodale Kirche, anzunehmen, was dazu geführt hat, dass diejenigen, die einfach nur bewahren wollen, woran Generationen von Katholiken geglaubt und was sie praktiziert haben, mit Argwohn betrachtet werden. Viele gläubige Katholiken fragen sich, warum so viel Energie darauf verwendet wird, traditionelle Ausdrucksformen des Glaubens einzuschränken, während um grundlegende moralische Lehren herum so viel Verwirrung herrscht, die offenbar nicht korrigiert wird“, schreibt der Bischof.
Untermauert wird sein Aufruf zur „Klarheit statt Zweideutigkeit“ durch einen Verweis auf die Marienerscheinungen von Quito, die einst vor einem Zeitalter des Glaubensverfalls gewarnt haben: „Als die Muttergottes vor Jahrhunderten zu Mutter Mariana sprach, warnte sie vor einem Zeitalter, das in unserer Zeit beginnen würde, in dem der Glaube schwächer werden, Verwirrung in die Kirche Einzug halten und Unkeuschheit grassieren würde. Sie sprach von einer Zeit, in der viele Seelen in Gefahr sein würden, weil Irrtümer sich ausbreiten und es an Mut mangeln würde“, so Strickland.
Die Welt brauche keine Kirche, die nur ihre eigenen Meinungen wiederhole - die Welt brauche eine Kirche, die bereit ist, die Wahrheit zu verkünden, die die Seelen befreie. „Sie braucht Hirten, die ihre Herde so sehr lieben, dass sie die Wahrheit sagen – auch wenn diese Wahrheit schwer zu ertragen ist, auch wenn sie unpopulär ist, auch wenn sie eine Umkehr erfordert.“
Zum ganzen Artikel Am 20. August fand in der katholischen Kirche San Martino in Rebbio bei Como eine Gedenkfeier für die 59-jährige Buddhistin Marta Pezzati statt. Die Gedenkfeier wurde vom Pfarrer Giusto Della Valle geleitet, der gemeinsam mit Pezzati an Initiativen zugunsten von Migranten gearbeitet hatte. Zwei buddhistische Mönche nahmen an der Feier teil.
Zum ganzen Artikel Mit viel Brimborium hat die Stadt Zürich auf ihrem Friedhof Sihlfeld am 20. August 2026 eine Gedenkstätte für verstorbene queere Menschen eingeweiht – als schweizweit erstes Queer-Memorial. Die 1,8 Meter hohe Säule wurde in unmittelbarer Nähe zum sogenannten Themengrabfeld «Regenbogen» errichtet, einer bereits im Jahre 2023 realisierten letzten Ruhestätte für queere Menschen.
Zum ganzen Artikel Kurz vor seinem 50jährigen Jubiläum startet das Priesterseminar „Maria Miterlöserin“ im La Reja in Argentinien das Paccard-Projekt, um seine beschädigten Glocken durch ein neues Geläute zu ersetzen. Die drei größten Glocken der Seminarkirche läuten entweder aufgrund von Materialverschleiß oder aufgrund von Herstellungsfehlern nicht mehr richtig.
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