Die künftige Leiterin der vatikanischen Medienabteilung, die geschiedene Zionistin Maria Montserrat Alvarado, wurde am Montag von Leo XIV. in einer Audienz empfangen. Alvarado wird ihr Amt offiziell im November antreten. Im vergangenen Jahr verfehlte Alvaredo ihr angestrebtes Ziel, die internationalen Nachrichtenaktivitäten von EWTN unter einer einzigen Plattform zu bündeln. Das Projekt konnte sich nicht zu der ursprünglich geplanten erfolgreichen internationalen Nachrichtenseite entwickeln.
Zum ganzen Artikel Der Prior des FSSPX-Priorats von Albano Laziale, Pater Giovanni Caruso Spinelli, hat einen offenen Brief an Bischof Stefano Russo von Velletri-Segni und Frascati gerichtet. Anlass ist eine Note, die der Bischof am vergangenen Sonntag in sämtlichen Kirchen seiner Diözese verlesen ließ und in der die Gläubigen aufgefordert wurden, die Kapellen der Bruderschaft zu meiden. Ähnliche Anordnungen sind in den vergangenen Tagen in zahlreichen italienischen Diözesen ergangen, teils begleitet von scharfen Formulierungen während der Predigten.
Pater Caruso Spinelli hält dem Bischof zunächst ein Missverhältnis vor: Wer die Kapellen der Bruderschaft besuche, sitze am Sonntagmorgen ohnehin nicht in den Kirchen der Diözese – die Warnung erreiche also gerade jene nicht, an die sie sich richte. Zugleich verweist er auf die Größenordnung der Aktion: Zehntausenden Gläubigen werde in der Predigt etwas mitgeteilt, das faktisch nur einige hundert Personen betreffe. Eine derart aufwendige, koordinierte Kampagne stehe in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Reichweite der Bruderschaft. Daraus zieht er den Schluss, dass es der Note gar nicht in erster Linie um die FSSPX gehe, sondern um ein tiefer sitzendes Unbehagen im eigenen Klerus und in den Pfarreien, das man durch die Warnung eigentlich eindämmen wolle.
Einen zentralen Teil des Briefes bildet der Verweis auf die eigene Bistumsgeschichte: „Sie haben den Bischofssitz von Segni inne. Über fünfzehn Jahre lang, zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, hatte Bischof Luigi Maria Carli diesen Bischofssitz inne, der der theologische Kopf des „Coetus Internationalis Patrum“ war, der Gruppe der der Tradition treuen Konzilsväter: Zu ihm gehörten Marcel Lefebvre, de Castro Mayer und de Proença Sigaud.“
Carli habe 1969 vor einem gravierenden Glaubensabfall und einer sich im Namen des Konzils ausbreitenden Glaubenskrise gewarnt, ohne dabei selbst ein Gegner des Konzils gewesen zu sein: Er habe dessen Beschlüsse in seiner Diözese umgesetzt und der Kirche bis zuletzt als Bischof gedient. Gerade deshalb, so Pater Caruso Spinelli, wiegen dessen damalige Diagnosen schwer – sie kommen nicht von außen, sondern von demselben Bischofssitz, den Russo heute innehat.
Der Brief nennt zudem die seit Jahren in Velletri ansässige, der Bruderschaft nahestehende Ordensgemeinschaft von Schwestern, die Katechese, Krankenbesuche und Gebet anböten, ohne dass ihre Präsenz je beanstandet worden sei – bis die jüngste Anordnung sie faktisch zu einer Gefahr erklärt habe, obwohl sich an ihrem Wirken nichts geändert habe.
„Exzellenz, wir werden weiterhin für Sie und Ihren Klerus beten, denn wir sind Katholiken und wollen als Katholiken sterben. Aber Sie können nicht von uns verlangen, an der Zerstörung der Kirche mitzuwirken. Unser verehrter Gründer schrieb in einer Zeit, in der die Bastionen des Glaubens überall zusammenbrachen – was leider bis heute nicht aufgehört hat – dass wir, während wir Zeugen dieser systematischen Zerstörung sind, „das Glück haben, wieder aufzubauen“.
Zum ganzen Artikel Die katholische Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten hat eine landesweite Einladung an Katholiken ausgesprochen, bis Ende Oktober gegen Abtreibungspillen zu beten und Maßnahmen zu ergreifen. Die Bischöfe bitten die Gläubigen auch, sich über die Gefahren der Abtreibungspillen zu informieren und Apotheken sowie Pharmaunternehmen zu kontaktieren, die an deren Verbreitung beteiligt sind.
Zum ganzen Artikel Die französische Erzdiözese Tours hat gemeldet, dass in den letzten Tagen drei katholische Kirchen in ihrem Zuständigkeitsbereich geschändet wurden. Die Täter hätten Opferstöcke geplündert und zerstört, Türen aufgebrochen, Kelche beschädigt, einen Tabernakel aufgebrochen, und das Allerheiligste Sakrament entweiht.
Zum ganzen Artikel Die Lage in Ceuta bleibt weiter angespannt. Unter den dort ausharrenden illegalen Migranten befinden sich offenbar auch bekannte Dschihadisten. Spanische Terrorfahnder haben mindestens ein Dutzend Personen ausgemacht, die wegen terroristischer Betätigung in Spanien verhaftet, verurteilt und dann nach Marokko abgeschoben worden waren.
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