Katholische Nachrichten

Ihr täglich aktuelles Nachrichten-Update in deutscher Sprache aus der Welt der Katholischen Kirche.

Tradition: Ein Vierteljahrhundert im Dienst des Glaubens

Am vergangenen Sonntag beging die Kapellengemeinschaft in Granges-Paccot ein besonderes Jubiläum: Vor 25 Jahren, am 9. September 2001, wurde die Kapelle «Unsere Liebe Frau Hüterin des Glaubens» durch den damaligen Generaloberen, Bischof Bernard Fellay eingeweiht. Zahlreiche Gläubige und Freunde kamen zum feierlichen Festgottesdienst, dem der neue Distriktobere Pater Fabian Reiser vorstand. Am anschließenden Festakt und der Gemeindefeier in Bürglen (Bourguillon) nahmen über hundert Gäste teil.

Zum ganzen Artikel

Geistliches: Über dem König steht ein größerer König

Am 2. September 2026 wurde zu Ehren des hl. Königs Stephan von Ungarn ein feierliches Hochamt im Wiener Eigenritus gefeiert. Die Festpredigt hielt Pater Dániel Östör in ungarischer Sprache, Pater Johannes Regele übersetzte auf Deutsch. König Stephan war ein außergewöhnlicher Staatsmann, denn stets regierte er sein Land aus dem Bewusstsein heraus, dass über ihm ein weit größerer Herrscher steht. Pater Östör erinnerte in seiner Predigt, dass wir Erben dieses christlichen Europa sind, das Männer wie der hl. Stephan schufen: Jenes Europa, das Kirchen und Klöster errichtete, Heilige hervorbrachte und Familien und Völker formte.

Video ansehen

Leo XIV. genehmigt neues Dokument: Vergleicht Buddha mit dem hl. Franz von Assisi und verliert sich in islamischer Āya und afrikanischem Animismus

Gestern veröffentlichte die „Internationale Theologische Kommission“ das wortreiche Dokument „Sorge für das Gemeinsame Haus. Eine verantwortungsvolle und brüderliche Antwort auf den dreifaltigen Gott“, das von Leo XIV. genehmigt worden war. Das Dokument vergleicht unter anderem den hl. Franz von Assisi mit Buddha: „In seiner Erleuchtung erkannte der Buddha die radikale Verbundenheit aller Naturphänomene: eine Erfahrung, die ihn (...) der Wahrnehmung der kosmischen Brüderlichkeit (...) nahebringt, wie sie der Heilige Franz von Assisi erfahren hat“. Gelobt werden außerdem der Vegetarismus und der Evolutionismus.

Zum ganzen Artikel

Leo XIV. ernennt einen ökumenischen Erzbischof

Heute hat Leo XIV. den 62-jährigen Bischof Ferenc Palánki zum neuen Metropoliten von Kalocsa-Kecskemét in Ungarn ernannt. In einem Interview aus dem Jahr 2021 sagte er: „Ich bete nicht dafür, dass ein reformierter Christ katholisch wird, sondern dass er sein Leben als guter reformierter Christ führt“ und „es gibt keinen katholischen Himmel und keinen reformierten Himmel – es gibt nur einen, und der ist für alle da, für immer.“

Zum ganzen Artikel

Erzbischof Viganò: Die Feinde der alten Messe - „von der Gesellschaft Jesu zur Gesellschaft Satans“

Ausgehend von einer Äußerung eines Jesuiten hat Erzbischof Carlo Maria Viganò einen Text verfasst, der sich mit dem Hass gegen die überlieferte Heilige Messe befasst.

„Thomas Reese SJ, die schwarze Seele der Jesuiten in den Vereinigten Staaten, betitelt sein ‚Geständnis‘ mit: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘. Und er bezeichnet diese Messe als ‚Zombie‘: Er hielt sie für tot, doch stattdessen kehrt sie zurück“, schreibt der Bischof.

„Im Grunde erfindet Reese nichts Neues. Der augustinische Häresiarch Luther spuckte ähnliche Gotteslästerungen aus: Die päpstliche Messe sei ‚die größte und schrecklichste Abscheulichkeit‘, ‚der höchste Götzendienst auf Erden‘; „alle Bordelle, Mörder und Ehebrecher haben weniger Gräuel begangen als die papistische Messe“. Und er präzisierte sein Programm: „Wenn die Messe abgeschafft ist, werde ich den Papst vollständig gestürzt haben““.

„Calvin nannte sie eine ‚teuflische Verordnung‘, ‚die wirksamste Maschine Satans‘. Cranmer wollte, dass das Volk die Messe hasste, die es einst geliebt hatte“, erinnert Viganò.

„Reese hasst nicht die liturgischen Rubriken: Er verabscheut das Konzept des Heiligen Opfers. Er hasst den Kanon, der nicht zur Welt, sondern zu Gott spricht. Er hasst die Stimme der Heiligen Kirche, die sechzig Jahre voller Häresien und Missbräuche widerlegt“, fährt der Prälat fort. „Deshalb muss ‚diese Messe‘ verschwinden, den Jugendlichen vorenthalten und an Feiertagen verboten werden: nicht, weil sie tot ist, sondern weil sie lebt.“

„Der Zombie ist nicht die traditionelle Messe: Der Zombie ist der Jesuit Reese! Der Zombie ist der abtrünnige Priester, der, nachdem er dem Bischof geschworen hatte, diese Messe ‚ad majorem Dei gloriam‘ zu feiern, in der Kloake des Protestantismus wühlt und versucht, den leblosen Leichnam des montinianischen Novus Ordo wieder zum Leben zu erwecken“, schreibt Erzbischof Viganò.

Zum ganzen Artikel

Wissen: Pius X. – Verteidiger des Glaubens

Ignis ardens – brennendes Feuer – nennt die Weissagung des Malachias Pius X. Dieser Ausdruck dient auch als Titel für die Biographie des Papstes von Wilhelm Hünermann, der das Leben und Wirken dieses heiligen Papstes eindrucksvoll würdigt. Seine schnelle Heiligsprechung durch Pius XII. im Jahr 1954 zeigt, dass Pius X. eine herausragende Figur in der Geschichte der Kirche war.

Zum ganzen Artikel