Der neue Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Christophe El-Kassis, hielt am 17. September seine erste Rede vor der UNO. Er lehnte „jede Form von Intoleranz, Diskriminierung und Hassrede“ ab. Und: „Jede Hassrede – sei sie nun gegen Einzelpersonen oder Gemeinschaften aufgrund ihrer Religion, Rasse, Nationalität oder eines anderen Merkmals gerichtet – verstößt gegen das Gebot, seinen Nächsten zu lieben.“ Worte, die absichtlich Hass schürten, könnten „keinen Anspruch auf den Schutz der Freiheit erheben.“
Zum ganzen Artikel Während sich beim Londoner „Marsch für das Leben“ am 5. September dieses Jahres 15 katholische Bischöfe beteiligten und auch beim jährlichen „Marsch für das Leben“ in Washington viele Bischöfe keine Scheu haben mitzugehen, lassen die deutschen Bischöfe beim „Marsch für das Leben“ in Berlin meist Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg und die Weihbischöfe Graf (Regensburg), Wörner (Augsburg), Heinrich (Berlin) und Schwaderlapp (Köln) allein. Noch dramatischer ist das Verstummen des organisierten Laienkatholizismus.
Zum ganzen Artikel Bischof Strickland ging in der neuesten Folge seiner Videoserie „The Watchman's Lamp“ auf den zunehmenden Konflikt um die traditionelle römische Liturgie ein und argumentierte, dass sich die Auseinandersetzung nicht auf eine Frage persönlicher Vorlieben oder der sakramentalen Gültigkeit reduzieren lässt.
„Rom kann nicht weiterhin jeden verfügbaren Zufluchtsort beseitigen und sich dann wundern, wenn die Gläubigen dorthin gehen, wo die traditionelle Messe noch gefeiert wird“, so Bischof Strickland.
Er verwies auf das Verschwinden des Lateinischen und des gregorianischen Gesangs, die Abschaffung traditioneller Gebete und Gesten, die Einführung umfangreicher Wahlmöglichkeiten sowie Änderungen im Zusammenhang mit der Kommunion und dem Altarraum und betonte, dass die Gültigkeit „nicht die einzige Frage ist, die Katholiken stellen dürfen“.
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