Kommentar: Die „kleine Massenablenkungswaffe“ der Kardinäle Burke und Sarah
Zwei Kardinäle fordern Papst Leo auf, seinen Kurs (teilweise) zu korrigieren. Hier drei Gründe, warum das nicht funktionieren kann:
1. Die beiden Kardinäle haben wenig Gewicht: Sie sind eine winzige, senile und isolierte Fraktion innerhalb eines Kardinalskollegiums, das – wie die Fakten belegen – einen anderen Kurs fährt. 2. Sie haben zu lange geschwiegen: Sie haben alte Anzeigen nicht zu Ende verfolgt und sich schon in der Vergangenheit als unwirksam erwiesen (über Kardinal Sarah – der unter Franziskus Präfekt für den Gottesdienst war –, wollen wir, wenn er über Pachamama spricht, oder darüber, was aus den „Dubia“ geworden ist, lieber schweigen). 3. Die Analyse beschränkt sich nur auf die neuesten Symptome – und nicht einmal auf alle –, anstatt sich mit der eigentlichen Krankheit zu befassen: Ganz im Sinne der „Schule“ der Konservativen beschäftigt man sich zu wenig, zu spät und zu schlecht mit den Problemen.
Wir haben es also wieder einmal mit leeren Worthülsen zu tun, die zu keinem Ergebnis führen, doch die Zeit der ergebnislosen Worthülsen ist schon lange vorbei.